
Rund 1.000 Ehrenamtliche sind bei der Auszählung des Ratsbürgerentscheids in Düsseldorf im Einsatz. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young
In der Düsseldorf sind am Sonntag rund 1.100 Ehrenamtliche im Einsatz, um die Stimmen des Ratsbürgerentscheids zur möglichen Beteiligung an einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele auszuzählen. Der Beigeordnete Christian Zaum besuchte am Nachmittag die Helfer und würdigte deren Engagement.
„Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfenden ist ein unverzichtbarer Beitrag zur gelebten Demokratie. Dafür danke ich Ihnen auch im Namen der Bürger unserer Stadt“, erklärte Zaum vor Ort. Die Auszählung findet in den Räumlichkeiten der Berufskollegs an der Suitbertusstraße statt und begann planmäßig um 18 Uhr.
Bis zum Ablauf der Rückgabefrist um 16 Uhr waren nach Angaben des Amtes für Statistik und Wahlen rund 155.000 Abstimmungsunterlagen eingegangen. Die Auszählung erfolgt in den Briefabstimmungsbezirken, Zwischenergebnisse werden seit dem frühen Abend fortlaufend online veröffentlicht. Die Stadt stellt diese unter folgendem Link bereit: https://wep.itk-rheinland.de/vm/prod/be_due_mgl_202604/05111000/praesentation/index.html
Der Ratsbürgerentscheid ist Teil eines groß angelegten Beteiligungsverfahrens in der Region KölnRheinRuhr. Als einzige Bewerberregion setzt sie auf eine breite demokratische Legitimation und lässt in allen 17 beteiligten Kommunen abstimmen. Mehr als vier Millionen Bürger waren aufgerufen, bis zum 19. April ihre Stimme abzugeben.
Die Ergebnisse aus den weiteren Städten werden gebündelt unter www.olympiabewerbung.nrw veröffentlicht. Dort soll auch das vorläufige Gesamtergebnis der Bewerbung KölnRheinRuhr ab etwa 21 Uhr in einem Livestream bekannt gegeben werden.
Mit dem Entscheid will die Region ein deutliches Signal für oder gegen eine Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele senden. Die hohe Beteiligung und der Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen unterstreichen dabei die Bedeutung des Themas für die Bürger.

