Über 70 Museen, Theaterbühnen und weitere Kulturorte öffnen zum  ersten Art:walk Festival am 13. und 14. Juni 2026 ihre Türen: Gruppenfoto mit  Kulturamtsleiterin Angélique Tracik (1. Reihe, 2. v. l.) und Teilnehmenden des Festivals © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

Über 70 Museen, Thea­ter­büh­nen und wei­tere Kul­tur­orte öff­nen zum ers­ten Art:walk Fes­ti­val am 13. und 14. Juni 2026 ihre Türen: Grup­pen­foto mit Kul­tur­amts­lei­te­rin Angé­li­que Tra­cik (1. Reihe, 2. v. l.) und Teil­neh­men­den des Fes­ti­vals © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/David Young

 

Die Lan­des­haupt­stadt berei­tet sich auf ein neues Groß­ereig­nis der Kul­tur­szene vor: Am 13. und 14. Juni 2026 ver­wan­delt das Art:walk Fes­ti­val die gesamte Stadt in eine weit­läu­fige Kul­tur­ku­lisse. Mehr als 70 Museen, Büh­nen und außer­ge­wöhn­li­che Orte öff­nen ihre Türen und prä­sen­tie­ren ein viel­sei­ti­ges Pro­gramm, das von klas­si­schen Aus­stel­lun­gen bis hin zu Per­for­man­ces im öffent­li­chen Raum reicht. Das neue For­mat tritt die Nach­folge der bis­he­ri­gen „Nacht der Museen“ an und erwei­tert das Kon­zept deutlich.

Der Auf­takt erfolgt am Sams­tag mit einer groß ange­leg­ten Muse­ums­nacht von 16 bis 0 Uhr. Ins­ge­samt 54 Kul­tur­spots betei­li­gen sich am ers­ten Fes­ti­val­tag. Zu den zen­tra­len Ein­rich­tun­gen zäh­len unter ande­rem die Kunst­samm­lung NRW, der Kunst­pa­last, die Kunst­halle Düs­sel­dorf, das NRW-Forum sowie das Aqua­zoo Löbb­ecke Museum. Auch weni­ger klas­si­sche Orte wie der Bil­ker Bun­ker oder das Welt­kunst­zim­mer sind Teil des Pro­gramms. Schwer­punkte bil­den dabei zen­trale Stand­orte wie Ehren­hof, Grab­beplatz und Bil­ker Straße, an denen meh­rere Häu­ser fuß­läu­fig erreich­bar sind.

Am Sonn­tag steht von 12 bis 17 Uhr der „Tag der Büh­nen“ im Mit­tel­punkt. Ins­ge­samt 34 Häu­ser bie­ten Ein­bli­cke hin­ter die Kulis­sen und beson­dere Aktio­nen. Mit dabei sind unter ande­rem das tanz­haus nrw, die Deut­sche Oper am Rhein, das Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus sowie das Forum Freies Thea­ter (FFT). Ergänzt wird das Pro­gramm durch die Zen­tral­bi­blio­thek im KAP1, den Künst­ler­ver­ein Mal­kas­ten und das Kul­tur­zen­trum zakk. Im Krea­tiv­quar­tier rund um das Junge Schau­spiel ist zudem ein Stra­ßen­fest geplant.

Einige Häu­ser, dar­un­ter der Bil­ker Bun­ker, das Film­mu­seum und das Schiff­fahrt­Mu­seum, bie­ten an bei­den Tagen Pro­gramm. Par­al­lel dazu wird auch der öffent­li­che Raum bespielt: Akti­ons­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet laden mit Musik, Per­for­man­ces und Instal­la­tio­nen zum Ent­de­cken ein.

Wer sich vorab infor­mie­ren möchte, fin­det auf dem Insta­gram-Kanal @artwalkduesseldorf Ein­bli­cke in das Fes­ti­val. Dort wer­den Inter­views, Kurz­por­träts und Hin­ter­grund­be­richte ver­öf­fent­licht. Ergän­zend gibt es kura­tierte Rou­ten­vor­schläge für Besucher.

Tickets sind online unter artwalkfestival.de sowie in der Tou­rist-Infor­ma­tion von Visit Düs­sel­dorf erhält­lich. Der regu­läre Preis beträgt 25 Euro, ermä­ßigte Kar­ten kos­ten 15 bezie­hungs­weise 20 Euro. Kin­der bis zwölf Jahre haben freien Ein­tritt. Im Ticket ent­hal­ten ist neben dem Zugang zu allen teil­neh­men­den Orten auch die Nut­zung des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs im VRR-Gebiet sowie ein Shuttle-Service.

Mit dem Art:walk Fes­ti­val setzt Düs­sel­dorf auf ein erwei­ter­tes Kul­tur­for­mat, das nicht nur eta­blierte Insti­tu­tio­nen ein­bin­det, son­dern die gesamte Stadt als Erleb­nis­raum ver­steht. Kunst, Thea­ter, Musik und Per­for­mance sol­len dabei enger mit­ein­an­der ver­zahnt und für ein brei­tes Publi­kum zugäng­lich gemacht werden.

Werbung

Wer­bung bitte anklicken !