Die Vorbereitungen für den Rad-Aktionstag 2026 laufen. Das Archivfoto zeigt das bunte Treiben am Rathausufer, Ecke Burgplatz im Vorjahr. © Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Rad-Akti­ons­tag 2026 lau­fen. Das Archiv­foto zeigt das bunte Trei­ben am Rat­haus­ufer, Ecke Burg­platz im Vor­jahr. © Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, Amt für Verkehrsmanagement

 

Unter dem Motto „Ent­de­cken. Tes­ten. Los­ra­deln.“ lädt die Lan­des­haupt­stadt am Sams­tag, 2. Mai, von 11 bis 17 Uhr zum gro­ßen Rad­ak­ti­ons­tag ans Rat­haus­ufer ein. Rund um den Burg­platz erwar­tet Besu­cher ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm, das sich ganz dem Fahr­rad, der Ver­kehrs­si­cher­heit und kli­ma­freund­li­cher Mobi­li­tät widmet.

Offi­zi­ell eröff­net wird die Ver­an­stal­tung um 11 Uhr auf der Bühne am Rat­haus­ufer durch Bür­ger­meis­ter Josef Hin­kel sowie Kirs­ten Havers, Pro­jekt­lei­te­rin der „Cargobike Road­show & sta­bil mobil“. Damit fällt zugleich der Start­schuss für ein Wochen­ende im Zei­chen des Fahr­rads: Am Sonn­tag, 3. Mai, orga­ni­siert der All­ge­mei­ner Deut­scher Fahr­rad-Club (ADFC) eine Stern­fahrt, bei der Rad­fah­rer aus ganz Nord­rhein-West­fa­len in die Düs­sel­dor­fer Innen­stadt strömen.

Der Rad­ak­ti­ons­tag selbst bie­tet ein brei­tes Infor­ma­ti­ons- und Mit­ma­ch­an­ge­bot. Vor­ge­stellt wer­den unter ande­rem das neue Fahr­rad­miet­sys­tem Düs­sel­bike, moderne Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten sowie die Kno­ten­punkt­weg­wei­sung für Rad­wege. Ein beson­de­res High­light ist eine vir­tu­elle Rad­tour, die neue Per­spek­ti­ven auf die Stadt eröff­net. Poli­zei, Ver­kehrs­wacht und Ord­nungs­amt klä­ren zudem über siche­res Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr auf. Mit einem soge­nann­ten Rausch­bril­len-Par­cours kön­nen Besu­cher erfah­ren, wie sich Alko­hol auf das Fahr­ver­hal­ten auswirkt.

Auch prak­ti­sche Ser­vices kom­men nicht zu kurz: Eine kos­ten­lose Fahr­rad­wasch­an­lage steht bereit, wäh­rend der ADFC Sicher­heits­checks für Fahr­rä­der, Pedelecs und E‑Bikes sowie Codie­run­gen zum Dieb­stahl­schutz anbie­tet. Inter­es­sierte soll­ten den Codier­auf­trag vorab aus­fül­len; wei­tere Infor­ma­tio­nen dazu gibt es unter https://duesseldorf.adfc.de/artikel/fahrrad-codierung-des-adfc-duesseldorf.

Ein Schwer­punkt liegt in die­sem Jahr auf alter­na­ti­ven Mobi­li­täts­for­men. Bei der Cargobike Road­show kön­nen Besu­cher zwölf ver­schie­dene Las­ten­rä­der tes­ten und sich unab­hän­gig bera­ten las­sen. Neu ist zudem das Ange­bot „Stabil.Mobil“, das sich ins­be­son­dere an ältere Men­schen rich­tet. Hier kön­nen spe­zi­ell ange­passte Fahr­rä­der wie Drei­rä­der oder beson­ders sta­bile Modelle aus­pro­biert wer­den – beglei­tet von fach­kun­di­ger Bera­tung. Ziel ist es, sichere und selbst­stän­dige Mobi­li­tät in jedem Alter zu fördern.

Auch das Thema Inklu­sion spielt eine Rolle: Unter dem Motto „Ein Recht auf Wind in den Haa­ren“ prä­sen­tiert die In der Gemeinde leben gGmbH ihr ehren­amt­li­ches Rik­scha-Ange­bot. Krea­tive Besu­cher kön­nen sich zudem bei einem Upcy­cling-Work­shop aus alten Fahr­rad­schläu­chen aus­pro­bie­ren. Musi­ka­lisch beglei­tet wird der Tag von Julika, bekannt aus dem ESC-Vor­ent­scheid, gemein­sam mit Eric Kos­losky an der Gitarre.

Der Rad­ak­ti­ons­tag dient zugleich als Vor­be­rei­tung auf das bevor­ste­hende Stadt­ra­deln, das vom 5. bis 25. Mai statt­fin­det. Dann sind die Düs­sel­dor­fer auf­ge­ru­fen, mög­lichst viele Wege mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen und gemein­sam Kilo­me­ter für den Kli­ma­schutz zu sammeln.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm gibt es online unter https://www.duesseldorf.de/radverkehr/aktionen-veranstaltungen/rad-aktionstag-2026

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