asphalt Festival Dana von Suffrin © Gunter Gluecklich

asphalt Fes­ti­val Dana von Suff­rin © Gun­ter Gluecklich

 

Vom 15. Juli bis zum 2. August lädt das asphalt Fes­ti­val zum 14. Mal dazu ein, Düs­sel­dorf als Bühne für Thea­ter, Tanz, Musik, Lite­ra­tur und Foto­kunst zu erle­ben. Das Pro­gramm wurde heute vor­ge­stellt, der Vor­ver­kauf läuft.

Fes­ti­val­lei­ter Chris­tof See­ger-Zur­müh­len und Bojan Vuletić prä­sen­tie­ren 28 Pro­duk­tio­nen und über 70 Vor­stel­lun­gen an sechs Spiel­or­ten – mit Gäs­ten aus mehr als einem Dut­zend Län­dern, dar­un­ter Iran, Ukraine, USA, Argen­ti­nien und Grossbritannien.

Den Auf­takt macht am 15. Juli eine Fes­ti­val­rede der Autorin Sasha Mari­anna Salz­mann über Kunst in Kriegs­zei­ten, gefolgt von Flo­ren­tina Holz­in­gers Musi­cal-Hor­ror-Show „A Year wit­hout Sum­mer” – zum Thea­ter­tref­fen ein­ge­la­den und bereits aus­ver­kauft. Eben­falls ein­ge­la­den ist „Three Times Left is Right” von Julian Het­zel, ein Kam­mer­spiel über Rechts­po­pu­lis­mus in der eige­nen Fami­lie (17. + 18. Juli). Star-Regis­seur Thors­ten Len­sing zeigt mit einem All-Star-Ensem­ble „Tan­zende Idio­ten” über den Umgang mit Ver­gäng­lich­keit (18. + 19. Juli).

Foto­kunst, Kon­zerte und Seebühne

Im KIT – Kunst im Tun­nel ist die erste Düs­sel­dor­fer Ein­zel­aus­stel­lung von Foto­künst­ler Lau­renz Ber­ges zu sehen – „Ver­schwin­den (ARCHIV)”, eine Doku­men­ta­tion ver­las­se­ner Orte (10. Juli bis 2. August). Beglei­tet wird sie von aus­ser­ge­wöhn­li­chen Kon­zer­ten, dar­un­ter das Arditti Quar­tet mit Wer­ken von Xena­kis und Har­vey sowie der ukrai­nisch-deut­sche Pia­nist Vadim Nesel­ovs­kyi mit sei­ner neuen Suite „Per­se­ver­an­tia” über den Krieg in der Ukraine.

Auf der male­ri­schen See­bühne am Schwa­nen­spie­gel spie­len der bri­ti­sche Jazz­pia­nist Reu­ben James, das Duo Almost Twins, das Soul-Talent anaiis und die Pari­ser Jaz­zer OZMA. Dazu fin­den Lesun­gen von Dana von Suff­rin, Chris­tiane Rösin­ger und Kaleb Erd­mann statt.

Im öffent­li­chen Raum und zum Abschluss

Im öffent­li­chen Raum erkun­det die Thea­ter­tour „Tage aus Glas” das Gelände der ehe­ma­li­gen Ger­res­hei­mer Glas­hütte und ver­bin­det den Streik von 1901 mit heu­ti­gen Arbeits­fra­gen. Die däni­sche Gruppe fix+foxy nimmt Zuschauer in „Taxi Dri­vers” durch weni­ger vor­zeig­bare Ecken der Stadt. Den Abschluss bil­det „Simple” der argen­ti­ni­schen Cho­reo­gra­fin Aye­len Paro­lin – eines der lus­tigs­ten zeit­ge­nös­si­schen Tanz­stü­cke der letz­ten Jahre (1. + 2. August).

Tickets und Pro­gramm unter asphalt-festival.de.

 

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