Rocalli Aufbau © Manfred Fammler

Rocalli Auf­bau © Man­fred Fammler

 

Von Man­fred Fammler

An der sprich­wört­li­chen Ron­calli-Magie wird gear­bei­tet. Statt „Akro­bat schön“ domi­nie­ren Stap­ler und Vor­schlag­häm­mer das Bild im Rhein­park. Und als das erste Zelt­dach in die Höhe gezo­gen und ver­an­kert wird, bran­det kein tosen­der Applaus auf – auch wenn hier eben­falls Hoch­leis­tung gezeigt wird. Die „Stan­ding Ova­tions“ sind Hand­zei­chen in Rich­tung der nächs­ten Baustelle.

Davon gibt es noch einige, bis die Ron­calli-Nost­al­gie­welt im Rhein­park erstrah­len kann. Das his­to­ri­sche Rie­sen­rad ist ebenso erst am Ske­lett zu erken­nen wie das Pfer­de­ka­rus­sell. Aber es ist ja noch aus­rei­chend Zeit. Bis Diens­tag sol­len die bei­den Cha­pi­teaus und der Rah­men des rie­si­gen Are­als auf­ge­baut sein. „Dann kommt die Innen­ein­rich­tung“, erzählt Geschäfts­füh­rer Patrick Phil­adel­phia. Damit meint er bei­spiels­weise die his­to­ri­schen Wagen wie das Feu­er­wehr­fahr­zeug, die eine Aus­stel­lung zur Jubi­lä­ums­tour „50 Jahre Cir­cus Ron­calli“ beglei­ten. Über 11.000 Qua­drat­me­ter müs­sen jeden­falls bespielt wer­den – mit Artis­ten­zel­ten, Vor­zel­ten, dem his­to­ri­schen Gas­tro­no­mie­wa­gen, Karus­sells und natür­lich den bei­den gleich gro­ßen Cha­pi­teaus mit jeweils 36 Metern Durch­mes­ser. „Für uns ist das auch alles neu, denn eine so große Flä­che hat­ten wir noch nie“, sagt Philadelphia.

Das Beson­dere dabei: Für den Besuch eines Groß­teils der Flä­che wird kein Ticket benö­tigt, da die Nost­al­gie­aus­stel­lung ohne Ein­tritt besucht wer­den kann. Somit ist die Manege wäh­rend der Vor­stel­lung gerade ein­mal 15 Meter vom öffent­li­chen Bereich ent­fernt. So nah kam man der Ron­calli-Manege ohne Ein­tritts­karte noch nie. Phil­adel­phia: „Erst ab dem zwei­ten Zelt wer­den wir kontrollieren.“

Zurück zum ers­ten Tag. Mit ver­ein­ten Kräf­ten und dem Ein­satz eini­ger Hub­wa­gen ste­hen am Abend auch die vier Haupt­mas­ten des zwei­ten Cha­pi­teaus. Wie­der ist kein Applaus zu hören. Statt­des­sen das Krei­schen der Kö-Papa­geien, die im Rhein­park ihre neue Hei­mat gefun­den haben und diese nun für ein paar Wochen mit Artis­ten aus aller Welt tei­len müs­sen. Ein Nach­bar­schafts­streit ist dabei kaum zu erwarten.

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