Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

Ein 16-Jäh­ri­ger und ein 13-jäh­ri­ges Kind haben sich am Sonn­tag­mor­gen in Düs­sel­dorf-Ober­bilk einer Poli­zei­kon­trolle ent­zo­gen und sind mit einem gestoh­le­nen Moped geflüch­tet. Bei dem Ver­such, das Fahr­zeug zu stop­pen, wurde ein Poli­zei­be­am­ter ange­fah­ren und leicht verletzt.

Gegen 7.13 Uhr woll­ten Beamte der Poli­zei­wa­che Wers­ten ein mit zwei Per­so­nen besetz­tes Klein­kraft­rad anhal­ten, nach­dem es zuvor ein Ver­kehrs­de­likt began­gen hatte. Als die Beam­ten Anhal­te­si­gnale gaben, wen­dete der Fah­rer das Moped abrupt, beschleu­nigte und floh – zeit­weise über den Geh­weg und in den Gegen­ver­kehr. Auf der Min­de­ner Straße fuhr der Rol­ler­fah­rer schließ­lich einen Poli­zis­ten an, der ver­sucht hatte, das Fahr­zeug zu stoppen.

Alle drei Betei­lig­ten wur­den bei dem Vor­fall leicht ver­letzt. Der Poli­zei­be­amte war anschlie­ßend nicht mehr dienst­fä­hig. Die Ermitt­lun­gen erga­ben, dass das Moped als gestoh­len gemel­det war. Gegen den 16-jäh­ri­gen Fah­rer und den 13-jäh­ri­gen Sozius lau­fen nun ent­spre­chende Ermittlungsverfahren.