
Die rund 20 Mitglieder der Geowissenschafts-AG treffen sich inzwischen regelmäßig und organisieren gemeinsame Exkursionen und Ausstellungsbesuche. Weitere Interessierte sind willkommen. © Aquazoo Löbbecke Museum
Wer hätte gedacht, dass aus einem einfachen Aufruf im Januar so schnell eine feste Gruppe wird? Die im Aquazoo Löbbecke Museum gegründete Geowissenschafts-AG hat sich innerhalb weniger Monate zu einer aktiven Gemeinschaft entwickelt. Rund 20 Mitglieder mit Interesse an Geologie und Paläontologie treffen sich mittlerweile regelmäßig, tauschen sich fachlich aus und organisieren gemeinsame Exkursionen. Wer Lust hat, mitzumachen, ist weiterhin willkommen.
Einmal im Monat kommt die Gruppe in den Räumen des Aquazoo zusammen. Dort werden nicht nur geowissenschaftliche Themen besprochen, sondern auch neue Ausflüge geplant. Zwei Exkursionen haben die Mitglieder bereits hinter sich: Ein Besuch führte sie in das Mineralien-Museum Essen-Kupferdreh, ein weiterer zum Kieswerk „Straberg-Kies” in Dormagen. Als Nächstes steht ein gemeinsamer Besuch der Sonderausstellung „ÜberLeben in der Eiszeit” im Ruhr-Museum Essen auf dem Programm. Auch für die kommenden Monate sind bereits weitere geologisch und paläontologisch interessante Ausflugsziele und Fundstellen im Gespräch.
Vorkenntnisse braucht es für den Einstieg nicht. Wichtiger sind Interesse an den Geowissenschaften und Freude daran, sich mit anderen auszutauschen. Wer mitmachen möchte, kann sich per E‑Mail an aquazoo@duesseldorf.de melden und bekommt dann alle weiteren Informationen zur Aufnahme in die Gruppe.
Organisatorisch handelt es sich bei der Geowissenschafts-AG um einen informellen, selbstorganisierten Zusammenschluss von Privatpersonen. Die Mitglieder planen und unternehmen ihre Aktivitäten in eigener Verantwortung. Das Aquazoo Löbbecke Museum unterstützt den fachlichen Austausch, indem es unter anderem Räumlichkeiten zur Verfügung stellt – als Veranstalter oder Organisator der Ausflüge und Exkursionen tritt das Haus jedoch nicht auf.
Die neue Gruppe steht in der Tradition des früheren Arbeitskreises Geowissenschaften, der bis zum Beginn der Aquazoo-Sanierung im Jahr 2013 bestand. Einen inhaltlichen Anknüpfungspunkt zum Haus bietet zudem die geowissenschaftliche Sammlung des Aquazoo Löbbecke Museum, die rund 75.000 Objekte umfasst. Zu den besonderen Stücken der Sammlung zählen ein nahezu vollständig erhaltenes Auerochsenskelett, der Schädel eines Riesenhirsches, das Fossil eines Ichthyosauriers sowie die umfangreiche Mineraliensammlung des früheren Mäzens Franz Hönekopp (1904–1985).