
(v.l.) Benedigt Hoga (Leiter JFE Ammerweg), Julia Osenberg (Amt für Soziales und Jugend), Rainer Klaeren (Stadtsportbund), Stefanie Kaule (katholische Jugendagentur), Achim Radau-Krüger (Jugendring), Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Oliver Boedrig (Evangelisches Jugendreferat), Maren Siegel und Eric Ebert (Amt für Soziales und Jugend) sowie Marcus Königs (Flingern mobil) stellten das Programm der Düsselferien 2026 vor © Lokalbüro
Auch in diesem Jahr setzt die Landeshauptstadt auf ein umfangreiches Ferienprogramm für junge Menschen: Die Düsselferien 2026 bieten mehr als 10.000 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren. Das teilte die Stadt am Montag mit. Der offizielle Anmeldestart ist am Samstag, 25. April, um 10 Uhr – sowohl online als auch direkt in den beteiligten Einrichtungen.
Organisiert wird das Programm vom Amt für Soziales und Jugend in Zusammenarbeit mit freien Trägern und Jugendverbänden. Vorgestellt wurde das Angebot von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Er betonte die kontinuierlich steigende Nachfrage: „Die Düsselferien sind eine absolute Erfolgsgeschichte.“ Die hohe Auslastung zeige das Vertrauen der Familien. Besonders hervorgehoben wurde der Ausbau inklusiver Angebote, damit auch Kinder mit Unterstützungsbedarf teilnehmen können.
Die Teilnahme kostet 35 Euro pro Woche, ermäßigt 17 Euro. Inbegriffen sind neben dem Programm auch Verpflegung, Eintritte und Fahrten. Aufgrund der großen Nachfrage empfiehlt die Stadt eine frühzeitige Anmeldung.
Das Angebot reicht von kreativen und sportlichen Aktivitäten bis hin zu Ausflügen. Auf dem Programm stehen unter anderem Kanufahrten am Unterbacher See, Bogenschießen oder verschiedene Workshops. Besonders gefragt sind erneut das „Düsseldörfchen“ von Akki e. V. sowie die Kinderzeltstadt von Flingern mobil. Beide Projekte finden vom 20. Juli bis zum 7. August statt und sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht.
Die Ferienangebote vor Ort laufen jeweils montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Trägern und Verbänden. Informationen und Buchungen sind über die Internetseite Jugendring Düsseldorf unter www.duesselferien.info möglich.
Neben den Tagesangeboten gibt es auch mehrtägige Ferienfahrten innerhalb Deutschlands und ins Ausland. Ziele sind unter anderem Dänemark, Italien sowie die Nord- und Ostsee. Zusätzlich werden Segeltörns auf dem Ijssel- und Wattenmeer angeboten.
Sportlich Interessierte kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Der Sportactionbus bringt Bewegung in die Ferien und ermöglicht Einblicke in Sportarten wie Badminton, Tennis, Beachvolleyball oder Fußball. Ergänzend bieten Jugendfreizeiteinrichtungen spezielle Gruppenaktionen an, darunter BMX- und Skateworkshops im Skatepark Eller oder Erlebnisprogramme des evangelischen Jugendreferats.
Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung sind ausdrücklich willkommen. Die Anmeldung erfolgt in der Regel über die jeweiligen Einrichtungen. Bei notwendiger Einzelbetreuung unterstützt das Inklusionsteam des Amtes für Soziales und Jugend. Zusätzlich stehen 75 spezielle Plätze für junge Menschen mit Behinderung zur Verfügung.
Ein wichtiger Bestandteil bleibt das Ferienpatenprojekt. Es richtet sich an Familien mit geringem Einkommen und wird durch Spenden finanziert. Ziel ist es, möglichst allen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Damit das Programm umgesetzt werden kann, sucht die Stadt weiterhin ehrenamtliche Helfer. Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren können sich engagieren. Voraussetzung ist ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Für ihren Einsatz erhalten die Helfer eine Aufwandsentschädigung. Informationen dazu gibt es unter www.wir-suchen-dich.info.
Mit dem breiten Angebot unterstreicht die Stadt einmal mehr den Anspruch, Kindern und Jugendlichen in Düsseldorf abwechslungsreiche und bezahlbare Ferien zu ermöglichen.


