Mit dem Gebäude auf der Yorckstraße, kurz  "Yorcks" genannt, wurde ein neuer, identitätsstiftender Standort gefunden, an dem die Angebote der Volkshochschule zentral gebündelt zur Verfügung stehen. Vor dem Umzug waren die Bildungsangebote auf drei Standorte im Stadtgebiet verteilt: die Mecumstraße, der Bertha-von-Suttner-Platz und die Georg-Glock-Straße. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Mit dem Gebäude auf der Yorck­straße, kurz “Yorcks” genannt, wurde ein neuer, iden­ti­täts­stif­ten­der Stand­ort gefun­den, an dem die Ange­bote der Volks­hoch­schule zen­tral gebün­delt zur Ver­fü­gung ste­hen. Vor dem Umzug waren die Bil­dungs­an­ge­bote auf drei Stand­orte im Stadt­ge­biet ver­teilt: die Mecum­straße, der Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz und die Georg-Glock-Straße. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Mit einem kla­ren Bekennt­nis zur Wei­ter­bil­dung hat die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf am Mon­tag den neuen Stand­ort der Volks­hoch­schule an der Yorck­straße offi­zi­ell eröff­net. Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler durch­schnitt gemein­sam mit Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch, VHS-Lei­te­rin Simone Bruns und Ulrich Höl­ler den moder­ni­sier­ten Gebäu­de­kom­plex. Drei Jahre lang hatte die ABG Real Estate Group das Objekt umfas­send erneu­ert, rund 10,5 Mil­lio­nen Euro inves­tierte die Stadt.

Kel­ler sprach von einem „star­ken Zei­chen“ für die Bedeu­tung von Bil­dung in Düs­sel­dorf. Mit dem neuen Cam­pus sei ein Ort ent­stan­den, der Teil­habe ermög­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung för­dere. Tat­säch­lich bün­delt die Volks­hoch­schule ihre zuvor auf meh­rere Stand­orte ver­teil­ten Ange­bote nun erst­mals zen­tral im soge­nann­ten „Yorcks“. Zuvor waren Kurse unter ande­rem an der Mecum­straße, am Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz und an der Georg-Glock-Straße angesiedelt.

Auf rund 16.000 Qua­drat­me­tern prä­sen­tiert sich die Volks­hoch­schule Düs­sel­dorf jetzt als moder­ner Bil­dungs­stand­ort. 58 Semi­nar­räume mit digi­ta­ler Aus­stat­tung sowie 27 spe­zia­li­sierte Fach­räume – von Kunst und Musik über Natur­wis­sen­schaf­ten bis hin zu einer Koch­werk­statt – bie­ten viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten für Unter­richt und Wei­ter­bil­dung. Ergänzt wird das Ange­bot durch große Ver­an­stal­tungs­säle, die sowohl für Vor­träge als auch für Prü­fun­gen genutzt wer­den können.

Bereits im Ein­gangs­be­reich wird der Anspruch des Hau­ses deut­lich: ein groß­zü­gi­ges Foyer mit Anmel­de­zone, eine Cafe­te­ria und ein licht­durch­flu­te­ter Innen­hof schaf­fen Auf­ent­halts­qua­li­tät. Mul­ti­funk­tio­nale Flä­chen auf allen Eta­gen laden zum Selbst­stu­dium ein. Ein kom­bi­nier­tes ana­log-digi­ta­les Leit­sys­tem erleich­tert die Ori­en­tie­rung im Gebäude, das sich aus drei mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Häu­sern zusammensetzt.

Auch öko­lo­gisch setzt der neue Stand­ort Maß­stäbe. Zwei Dach­gär­ten mit zusam­men mehr als 1.500 Qua­drat­me­tern Flä­che bie­ten Raum für Erho­lung und Begeg­nung. Gepflanzt wur­den tro­cken­re­sis­tente und insek­ten­freund­li­che Arten, im Innen­hof wach­sen teil­weise sogar Obst und Gemüse. Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­lage sorgt für eine teil­weise Eigen­ver­sor­gung mit Strom, sämt­li­che Dach­flä­chen wur­den ener­ge­tisch saniert.

Tech­nisch ist das Gebäude auf dem neu­es­ten Stand: Die gesamte Haus­tech­nik des ursprüng­lich 1992 errich­te­ten Kom­ple­xes wurde erneu­ert, ebenso die Auf­züge sowie die Elek­tro- und Daten­netze. Damit ist die VHS auch für digi­tale Bil­dungs­an­ge­bote zukunfts­fä­hig aufgestellt.

Der neue Cam­pus liegt im Stadt­teil Deren­dorf und ist ver­kehrs­tech­nisch gut ange­bun­den. Eine bereits Ende 2025 fer­tig­ge­stellte Mobi­li­täts­sta­tion bün­delt Sha­ring-Ange­bote und Fahr­rad­stell­plätze und ver­bes­sert die Anbin­dung an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr sowie an die Universität.

Mit jähr­lich rund 50.000 Teil­neh­mern und mehr als 400.000 Besu­chern zählt die 1919 gegrün­dete Ein­rich­tung zu den größ­ten ihrer Art in Deutsch­land. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Kurs­an­ge­bot sind online abruf­bar unter .

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