Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

Nach einem eska­lier­ten Streit in einer Woh­nung an der Quer­straße ermit­teln die Poli­zei Düs­sel­dorf und die Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf wegen des Ver­dachts eines ver­such­ten Tötungs­de­likts. Ein 23 Jahre alter Mann wurde dabei lebens­ge­fähr­lich ver­letzt. Ein 24-jäh­ri­ger Tat­ver­däch­ti­ger stellte sich noch am sel­ben Abend den Behör­den und wurde festgenommen.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen kam es am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 13.59 Uhr in einer Woh­nung in Ober­bilk zu einem Streit zwi­schen zwei Bekann­ten. Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung soll der 24-Jäh­rige sei­nen Kon­tra­hen­ten schwer ver­letzt haben. Dem Opfer gelang es trotz der Ver­let­zun­gen, aus der Woh­nung zu flie­hen und Hilfe zu holen. Ret­tungs­kräfte brach­ten den Mann umge­hend in ein Kran­ken­haus, wo er inten­siv­me­di­zi­nisch behan­delt wird.

Der zunächst flüch­tige Tat­ver­däch­tige erschien spä­ter eigen­stän­dig bei der Poli­zei. Der 24-jäh­rige Deutsch-Marok­ka­ner, der den Ermitt­lern bereits bekannt ist, wurde vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Er soll im Laufe des Mitt­wochs einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt wer­den, der über die Anord­nung der Unter­su­chungs­haft entscheidet.

Eine Mord­kom­mis­sion des Poli­zei­prä­si­dium Düs­sel­dorf wurde ein­ge­rich­tet und arbei­tet eng mit der Staats­an­walt­schaft zusam­men, um die Hin­ter­gründe der Tat zu klä­ren. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.