Symbolbild Euro 2024 © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

Sym­bol­bild Euro 2024 © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/David Young

 

Die Lan­des­haupt­stadt setzt wei­ter auf nach­hal­tige Impulse aus der UEFA EURO 2024 und inves­tiert kräf­tig in ihre Sport­in­fra­struk­tur. Der Sport­aus­schuss hat in sei­ner Sit­zung am 22. April ein Maß­nah­men­pa­ket mit einem Gesamt­vo­lu­men von rund 7,5 Mil­lio­nen Euro auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Sport­stand­ort Düs­sel­dorf lang­fris­tig zu stär­ken – sowohl im Brei­ten- als auch im Vereinssport.

Kern der Beschlüsse sind drei Bau­pro­jekte: In Bilk sowie in Wers­ten wer­den bestehende Ten­nen­groß­spiel­fel­der auf den Anla­gen Fährstraße/Völklinger Straße und Dechenweg/Scheideweg zu moder­nen Kunst­ra­sen­plät­zen umge­baut. Zusätz­lich erhält die Bezirks­sport­an­lage Wind­scheids­traße in Düs­sel­tal eine umfas­sende Moder­ni­sie­rung. Geplant ist eine kom­plett erneu­erte Wett­kampf­an­lage mit Kunst­stoff­ra­sen sowie eine Lauf­bahn mit vier Rund- und sechs Sprint­bah­nen. Ergänzt wird das Ange­bot durch eine Out­door-Fit­ness­an­lage und einen Klet­ter­be­reich, die ins­be­son­dere den frei orga­ni­sier­ten Sport för­dern sollen.

Die Pro­jekte sind Teil eines bun­des­weit ein­zig­ar­ti­gen Pro­gramms: Düs­sel­dorf ist die ein­zige Host City der EURO 2024, die gezielt nach­hal­tige Maß­nah­men über den Fuß­ball hin­aus umsetzt. Ein ers­tes Pro­jekt wurde bereits im Som­mer 2025 mit einem neuen Kunst­ra­sen-Jugend­spiel­feld in Lohau­sen rea­li­siert. Eine wei­tere Maß­nahme in Ben­rath befin­det sich aktu­ell in Vorbereitung.

Neben den Groß­pro­jek­ten pro­fi­tie­ren auch die Ver­eine direkt: Der Aus­schuss bewil­ligte rund 300.000 Euro für fünf Ver­eine, die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf ihren Gebäu­den instal­lie­ren oder bau­li­che Maß­nah­men umset­zen wol­len. Damit sol­len sowohl Ener­gie­kos­ten gesenkt als auch Kli­ma­schutz­ziele unter­stützt werden.

Auch der Wett­kampf­sport wird gestärkt. Für ins­ge­samt zehn Sport­ver­an­stal­tun­gen stellte die Stadt 41.000 Euro bereit. Geför­dert wer­den unter ande­rem Deut­sche Meis­ter­schaf­ten sowie inter­na­tio­nale Ver­gleichs­wett­kämpfe, die von neun Düs­sel­dor­fer Ver­ei­nen orga­ni­siert wer­den. Sport­amts­lei­te­rin Eva Kulot betonte, dass diese Zuschüsse auch als Aner­ken­nung für das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in den Ver­ei­nen zu ver­ste­hen seien.

Mit den beschlos­se­nen Maß­nah­men unter­streicht die Stadt ihren Anspruch, die Impulse der EURO 2024 nach­hal­tig zu nut­zen – und den Sport in sei­ner gesam­ten Breite zukunfts­fä­hig aufzustellen.

 

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