Symbolbild Rettungswagen © Lokalbüro

Sym­bol­bild Ret­tungs­wa­gen © Lokalbüro

 

Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall am Mon­tag­mor­gen im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Düs­sel­dorf-Eller sind drei Men­schen zum Teil schwer ver­letzt wor­den. Nach Anga­ben der Poli­zei ereig­nete sich der Unfall gegen 9.21 Uhr am Bahn­über­gang Eller­kirch­straße. Die Maß­nah­men vor Ort dau­ern wei­ter­hin an.

Nach bis­he­ri­gem Ermitt­lungs­stand war die Schranke am Bahn­über­gang bereits geschlos­sen, als ein Last­wa­gen­fah­rer den­noch ver­suchte, die Gleise zu über­que­ren. Der Mann umfuhr die her­un­ter­ge­las­sene Siche­rungs­ein­rich­tung und geriet dabei in den Bereich eines her­an­na­hen­den Güter­zugs. Es kam zur Kollision.

Durch die Wucht des Auf­pralls wurde der Fah­rer in sei­nem Füh­rer­haus ein­ge­klemmt. Ein­satz­kräfte befrei­ten ihn aus dem Fahr­zeug. Ein Not­arzt stellte anschlie­ßend leichte Ver­let­zun­gen fest. Der Lok­füh­rer des Zuges erlitt einen Schock und musste eben­falls betreut werden.

Beson­ders schwer traf es eine Frau, die sich zum Zeit­punkt des Unfalls außer­halb ihres Autos befand. Sie wurde von umher­flie­gen­den Trüm­mer­tei­len erfasst und so schwer ver­letzt, dass sie in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert wer­den musste.

Die Poli­zei sperrte den Bereich rund um den Bahn­über­gang weit­räu­mig ab. Auch der Bahn­ver­kehr ist betrof­fen. Wie lange die Ein­schrän­kun­gen andau­ern, ist der­zeit noch unklar. Die Ermitt­lun­gen zur genauen Unfall­ur­sa­che laufen.