"Unsere Welt ist bunt" © LB / Olaf Oidtmann

“Unsere Welt ist bunt” © LB / Olaf Oidtmann

 

Zum Abschluss der Lauf­sai­son ist das Eis­sta­dion an der Brehm­straße zu einem Ort der beson­de­ren Art gewor­den: Wo sonst Schlitt­schuh­läu­fer ihre Run­den dre­hen, ent­stand am Don­ners­tag eine far­ben­frohe Kunst­land­schaft. Rund 250 Kin­der betei­lig­ten sich am zwei­ten inklu­si­ven Eis­ma­len der DEG Eis­ho­ckey e.V. – und setz­ten damit ein deut­li­ches Zei­chen für Viel­falt und Gemeinschaft.

Unter dem Motto „Unsere Welt ist bunt“ wurde die rund 1.800 Qua­drat­me­ter große Eis­flä­che kur­zer­hand zur Mal­flä­che umfunk­tio­niert. Mit dabei waren nicht nur Kin­der der DEG-Lauf­schule und des U9-Teams, son­dern auch Teil­neh­mer der Theo­dor-And­re­sen-För­der­schule, des För­der­kin­der­gar­tens der Lebens­hilfe am Spi­chern­platz sowie der Eltern­in­itia­tive „gemischte Tüte“. Gemein­sam mit Eltern, Trai­nern und Betreu­ern ent­stan­den auf dem Eis kleine und große Kunst­werke – spon­tan, krea­tiv und ohne Berührungsängste.

Die Aktion wurde von der DEG in Zusam­men­ar­beit mit dem Sport­amt, dem Behin­der­ten­rat und der Behin­der­ten­ko­or­di­na­tion der Stadt orga­ni­siert. Nach der erfolg­rei­chen Pre­miere im ver­gan­ge­nen Jahr war schnell klar: Das inklu­sive Eis­ma­len soll keine ein­ma­lige Ver­an­stal­tung blei­ben. „Hier wird Viel­falt nicht nur the­ma­ti­siert, son­dern gelebt“, hieß es aus dem Kreis der Organisatoren.

Unter­stützt wur­den die Kin­der von acht Düs­sel­dor­fer Künst­lern, die nicht nur auf dem Eis aktiv waren. Bereits in den Wochen zuvor hat­ten sie gemein­sam mit den Teil­neh­mern in inklu­si­ven Work­shops Lein­wände gestal­tet. Diese Werke sol­len nun einem guten Zweck die­nen: Am 31. Mai wer­den sie unter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler in der Gal­lery Mall Düwell ver­stei­gert. Der Erlös fließt in wei­tere inklu­sive Pro­jekte in der Landeshauptstadt.

Für die Kin­der bleibt vor allem die Erin­ne­rung an einen beson­de­ren Tag – an dem das Eis nicht glatt und kalt war, son­dern bunt, leben­dig und vol­ler Möglichkeiten.

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