In Düsseldorf wurde eine neue Waldbrandbekämpfungseinheit gegründet. Die Vorführung fand in Hubbelrath statt. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Sym­bol­bild Wald­brand © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf betei­ligt sich an einem inter­na­tio­na­len Ein­satz zur Bekämp­fung meh­re­rer Wald­brände in den Nie­der­lan­den. Wie die Feu­er­wehr am Frei­tag­mor­gen mit­teilte, ist sie Teil des euro­päi­schen Wald­brand­mo­duls GFFF‑V DE1, das im Rah­men des EU-Kata­stro­phen­schutz­ver­fah­rens akti­viert wurde.

Aus­lö­ser war ein Hil­fe­er­su­chen der nie­der­län­di­schen Behör­den am Don­ners­tag­abend. Auf­grund der ange­spann­ten Lage baten sie die Euro­päi­sche Union um Unter­stüt­zung. Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land reagierte umge­hend und stellte das vom Land Nord­rhein-West­fa­len gemel­dete Wald­brand­mo­dul zur Ver­fü­gung. Unmit­tel­bar nach Ein­gang der Anfrage began­nen die betei­lig­ten Ein­hei­ten mit der Ein­satz­pla­nung und Organisation.

Seit Frei­tag, 6 Uhr, sind spe­zia­li­sierte Kräfte meh­re­rer Feu­er­weh­ren auf dem Weg in das Nach­bar­land. Neben der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf gehö­ren Ein­hei­ten aus Bonn, Lever­ku­sen, Königs­win­ter und Ratin­gen zum Kon­tin­gent. Ins­ge­samt sind rund 70 Ein­satz­kräfte mit etwa 20 Fahr­zeu­gen im geschlos­se­nen Ver­band unterwegs.

Die Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr stellt zwei Fahr­zeuge sowie sechs ehren­amt­li­che Ein­satz­kräfte. Gemein­sam mit Kräf­ten aus Ratin­gen tra­ten sie die Anreise an und schlie­ßen sich im wei­te­ren Ver­lauf dem Kon­voi der übri­gen Ein­hei­ten an. Ziel ist es, die nie­der­län­di­schen Ein­satz­kräfte bei der Ein­däm­mung der Brände zu unter­stüt­zen und eine wei­tere Aus­brei­tung zu verhindern.

Der Ein­satz unter­streicht die enge Zusam­men­ar­beit der euro­päi­schen Staa­ten im Kata­stro­phen­schutz. Gerade bei groß­flä­chi­gen Wald­brän­den sei eine schnelle, koor­di­nierte Hilfe über Län­der­gren­zen hin­weg ent­schei­dend, hieß es aus Feuerwehrkreisen.