Ratinger Tor (rechts das Tor das ausgeschrieben ist) © Lokalbüro

Ratin­ger Tor (rechts das Tor das aus­ge­schrie­ben ist) © Lokalbüro

 

Die Düs­sel­dorf plant einen wei­te­ren kul­tu­rel­len Impuls für die Innen­stadt: Für das his­to­ri­sche Gebäude am Ratin­ger Tor ist jetzt eine Aus­schrei­bung zum Betrieb eines neuen Kul­tur­or­tes ver­öf­fent­licht wor­den. Kon­kret geht es um die Nut­zung eines Teils der Lie­gen­schaft an der Maxi­mi­lian-Weye-Allee 1, unweit des Hofgartens.

Nach Anga­ben der Stadt soll sich das Ratin­ger Tor zu einem zen­tra­len Kul­tur­stand­ort ent­wi­ckeln. Die Lage zwi­schen Grün­an­lage und bedeu­ten­den Kul­tur­ein­rich­tun­gen gilt als beson­ders attrak­tiv und bie­tet aus Sicht der Ver­ant­wort­li­chen beste Vor­aus­set­zun­gen für ein breit gefä­cher­tes Pro­gramm. Ziel ist es, einen Ort zu schaf­fen, der sowohl künst­le­ri­sche Viel­falt ermög­licht als auch den Aus­tausch mit der Öffent­lich­keit fördert.

Das Gebäude selbst bringt dafür gute Bedin­gun­gen mit: Die archi­tek­to­nisch mar­kante Struk­tur erlaubt unter­schied­li­che Nut­zun­gen – von Aus­stel­lun­gen über Ver­an­stal­tun­gen bis hin zu Resi­denz­for­ma­ten. Gesucht wer­den nun Trä­ger und Initia­ti­ven, die ein über­zeu­gen­des Kon­zept für einen leben­di­gen und zugleich nied­rig­schwel­li­gen Kul­tur­be­trieb vorlegen.

Wich­tig ist dabei eine Klar­stel­lung: Aus­ge­schrie­ben ist aus­schließ­lich das soge­nannte Süd­tor, kon­kret die ehe­ma­lige Beck­mann-Unter­kunft. Der andere Gebäu­de­teil bleibt wei­ter­hin in der Hand der Düs­sel­dor­fer Jon­ges und ist nicht Bestand­teil des Verfahrens.

Das Ver­ga­be­ver­fah­ren ist zwei­stu­fig ange­legt. Zunächst müs­sen inter­es­sierte Bewer­ber bis zum 15. Mai 2026 ihre Teil­nah­me­an­träge ein­rei­chen. In einem zwei­ten Schritt folgt dann die Ange­bots­phase, in der die kon­kre­ten Kon­zepte aus­ge­ar­bei­tet und bewer­tet werden.

Die Stadt erhofft sich durch die Aus­schrei­bung fri­sche Ideen für die kul­tu­relle Nut­zung des tra­di­ti­ons­rei­chen Ortes. Wei­tere Infor­ma­tio­nen sowie die Mög­lich­keit zur Ein­rei­chung der Unter­la­gen ste­hen über die offi­zi­elle Ver­ga­be­platt­form der Lan­des­haupt­stadt zur Verfügung.

 

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