Impressionen vom Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Düsseldorf ©     Landeshauptstadt Düsseldorf/Feuerwehr Düsseldorf

Impres­sio­nen vom Berufs­feu­er­wehr­tag der Jugend­feu­er­wehr Düs­sel­dorf © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Feuerwehr Düsseldorf

 

Beim ers­ten stadt­wei­ten Berufs­feu­er­wehr­tag rück­ten Düs­sel­dor­fer Nach­wuchs­ret­ter am Sams­tag zu 42 Ein­sät­zen aus – von Zim­mer­brän­den bis zum Che­mie­un­fall. Erst­mals arbei­te­ten alle zehn Jugend­grup­pen gemeinsam.

Düs­sel­dorf. Für einen lan­gen Sams­tag waren sie die ech­ten Her­ren des Gesche­hens: Rund 120 Jugend­li­che der Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr haben am 16. Mai 2026 erst­mals gemein­sam den soge­nann­ten Berufs­feu­er­wehr­tag absol­viert – und das im gesam­ten Stadt­ge­biet. Von 8 bis 20 Uhr über­nah­men die 10- bis 18-Jäh­ri­gen den kom­plet­ten Ein­satz­dienst, rück­ten mit Fahr­zeu­gen aus, beur­teil­ten Lagen und bekämpf­ten – natür­lich unter siche­rer Beglei­tung – Brände, Unfälle und sogar einen simu­lier­ten Gefahrstoffeinsatz.

Ins­ge­samt 18 ver­schie­dene Übungs­sze­na­rien wur­den eigens für die­sen Tag vor­be­rei­tet, 42 Ein­sätze abge­ar­bei­tet. Zum Pro­gramm gehör­ten drei Zim­mer­brände, die Ret­tung eines ver­un­glück­ten Seg­lers auf dem Unter­ba­cher See, ein Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ten Per­so­nen, ein bren­nen­der Pkw sowie ein Feuer im Kal­ku­mer Wald. Beson­ders anspruchs­voll: Ein simu­lier­ter Unfall in einem Che­mie­la­bor in Lie­ren­feld, bei dem der Umgang mit gefähr­li­chen Stof­fen geübt wurde. Die Jugend­li­chen besetz­ten dafür 20 Ein­satz­fahr­zeuge, dar­un­ter auch Fahr­zeuge der Feuerwehrschule.

Herz­stück des Tages war die eigens ein­ge­rich­tete Ein­satz­lei­tung in der Feu­er­wehr­leit­stelle. Sie­ben Jugend­li­che über­nah­men dort die Dis­po­si­tion, Alar­mie­rung und Ein­satz­pla­nung – beglei­tet von erfah­re­nen Leit­stel­len­dis­po­nen­ten, einem IT-Spe­zia­lis­ten und zwei Jugend­lei­tern. Ein Ein­blick in die kom­plexe Welt der Ein­satz­füh­rung, den sonst kaum jemand erhält.

Alle Sze­na­rien waren durch sorg­fäl­tige Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen genau auf die Fähig­kei­ten der Jugend­li­chen abge­stimmt. In eini­gen Grup­pen über­nah­men erfah­rene Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­der auch die Rolle der Grup­pen­füh­rung – ein geziel­ter Schritt zur För­de­rung von Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Team­kom­pe­tenz im Nachwuchs.

Zwei Teams berei­te­ten jeweils eine eigene Ein­satz­übung vor. Für sechs Teil­neh­mende war das zugleich ein zen­tra­ler Bau­stein auf dem Weg zur Jugend­flamme 3 – der höchs­ten Stufe, die die Deut­sche Jugend­feu­er­wehr vergibt.

Den Abschluss bil­dete ein gemein­sa­mes Abend­essen aller Teil­neh­men­den an der Feu­er­wehr­schule. Der Berufs­feu­er­wehr­tag wird bei der Jugend­feu­er­wehr Düs­sel­dorf seit mehr als 20 Jah­ren durch­ge­führt und ist fes­ter Bestand­teil der Dienst­pla­nung der zehn Jugend­grup­pen. Bis­lang fand er jedoch getrennt statt – 2026 erst­mals gemein­sam und stadtübergreifend.

 

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