
Himmelgeister Brückenlauf Foto: Privat
Der Jubiläumslauf ist längst ausverkauft – Nachrücker können noch bis 5. Juni auf einen Startplatz hoffen.
Zum 20. Mal findet am Samstag, 13. Juni 2026, der Himmelgeister Brückenlauf statt. Der Halbmarathon über 21,1 Kilometer fällt mit seinem Jubiläum in ein besonderes Jahr – und das Interesse der Laufszene ist entsprechend groß: Schon Wochen vor dem Startschuss um 8 Uhr waren alle Plätze vergeben, eine Nachanmeldung ist nicht mehr möglich.
Die Veranstalter – Fortuna Düsseldorf 1895 e.V. mit seiner Lauf- und Triathlonabteilung sowie das Team Himmelgeister Brückenlauf (THB) – zeigen sich stolz über den Zuspruch, weisen aber darauf hin, dass eine Erweiterung des Teilnehmerfeldes nicht infrage kommt. Der dörfliche Charakter Himmelgeists setze dem schlicht Grenzen. Dennoch appellieren die Organisatoren an alle, die sich angemeldet haben, aber nicht antreten können: Wer seine Startnummer bis zum 5. Juni zurückgibt oder weiterreicht, ermöglicht einem Nachrücker noch den Start. Ob am Veranstaltungstag selbst noch Nachmeldungen möglich sein werden, hängt von weiteren Rückläufern ab.
Der Brückenlauf gilt als Kult-Veranstaltung im Düsseldorfer Süden und ist die einzige Sportveranstaltung, die gleichzeitig auf Düsseldorfer und Neusser Stadtgebiet stattfindet. Die flache, asphaltierte Rundstrecke führt über die Fleher Brücke, vorbei am Neusser Yachthafen und entlang des Rheins über die Südbrücke zurück zum Start- und Zielbereich in Himmelgeist. Das Teilnehmerfeld ist international: Anmeldungen liegen unter anderem aus China, Frankreich, den Niederlanden, dem Iran, Italien, Belgien, Spanien, Großbritannien und Kenia vor. Auch bekannte Namen der Laufszene waren in der Vergangenheit schon dabei – etwa Sonja Oberem, frühere Deutsche Meisterin im Marathon und heute Renndirektorin des Uniper Marathon Düsseldorf.
Das Organisations-Team, das ausnahmslos ehrenamtlich arbeitet, legt Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben einer hochwertigen Medaille und mehr Verpflegungspunkten als vorgeschrieben erwartet die Läufer eine Sambaband, die bei Kilometer 1,5 und 20,5 für Stimmung sorgt. Im Ziel gibt es Müsliriegel, danach lädt die After-Run-Party im Biergarten des Landgasthauses Krevet in der Nähe der Startlinie zur Siegerehrung mit Bier und Grillwurst ein – inklusive Tombola, bei der die Startnummern als Lose dienen.
Ein ganz eigenes Ritual rundet das Erlebnis ab: Wenn der planmäßige Rheinbahn-Bus der Linie 835 um Punkt 8 Uhr den Startbereich passiert, machen die Läufer Platz und winken ihn mit einer La-Ola-Welle durch – erst dann fällt der Startschuss.


