
Night Breath siegt unter Sibylle Vogt im Großer Preis von Gottfried Schultz © LB / Olaf Oidtmann
Nach ihrem Sieg beim Lebensdebüt hat die Wittekindshoferin Night Breath auch im Diana-Trial überzeugt und sich damit eindrucksvoll für die Diana empfohlen. Im Listenrennen auf dem Grafenberg setzte sich die Stute erneut durch und ließ mit Giorgia, Gua Lipa und Aida gleich drei weitere Stuten hinter sich, die wie die Siegerin bereits für den Düsseldorfer Galopphöhepunkt des Jahres genannt sind. Ein erneutes Aufeinandertreffen der vier Konkurrentinnen bei der Diana gilt damit als wahrscheinlich.
Trainer Marcel Weiß, der mit Night Breath und der zweitplatzierten Giorgia gleich doppelt im Spitzenfeld vertreten war, zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Beide Stuten haben uns überzeugt, beide Reiter haben das hervorragend umgesetzt. Unser Ziel heißt jetzt Diana.“ Auch Jockey Sibylle Vogt, die im Sattel von Night Breath saß, äußerte sich optimistisch: „Ich wusste, dass ich noch viel in der Hand hatte. Sie ist ein richtig gutes Pferd.“
Für zusätzliches sportliches Aufsehen sorgte ein besonderes Jubiläum: Mit dem Sieg des niederländischen Gastwallachs Tamather im einleitenden Dreijährigen-Rennen feierte der viermalige deutsche Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev den 1.000. Sieg seiner Karriere. Tamather hatte sich erst im starken Schlussspurt durchgesetzt und bescherte dem Kasachen damit einen besonderen Meilenstein.
Das Mülheimer Erfolgsgespann Marcel Weiß und Sibylle Vogt blieb auch im weiteren Tagesverlauf erfolgreich: Mit der Schlenderhanerin Galene sicherte sich das Duo den zweiten Tagessieg und unterstrich damit die seit Wochen anhaltend starke Form des Mülheimer Diana-Stalls. Sibylle Vogt avancierte zudem zur erfolgreichsten Aktiven des Tages, denn auch mit der siebenjährigen Stute North Fire im abschließenden Rennen ließ sie der Konkurrenz keine Chance.
Im zweiten Dreijährigen-Rennen des Renntages setzte sich das westfälische Stallquartier von Trainer Andreas Wöhler durch: Kisha unter dem Franzosen Benjamin Marie kam erst im Schlussabschnitt durch und sicherte sich den Sieg. Für Marie war es nicht der einzige Erfolg des Tages – mit Lamara gelang ihm später ein zweiter Tagestreffer, der für deren Trainer Hans Blume aus Krefeld zugleich ein verspätetes Geburtstagsgeschenk zum 84. war.
Neben dem sportlichen Programm sorgte auch der Rahmen des Renntages für gute Stimmung auf dem Grafenberg: Die Düsseldorfer Kultband „Porno al Forno“ begeisterte am Abend mit ihrer bekannt mitreißenden Livemusik, während Fußballfans das WM-Spiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste live auf der Großleinwand verfolgen konnten.
Der nächste Renntag auf dem Grafenberg markiert zugleich den Saisonhöhepunkt der Düsseldorfer Galoppsaison: Am Sonntag, den 2. August, steht mit dem Henkel 168. Preis der Diana das traditionsreiche Stutenderby im Mittelpunkt – und damit möglicherweise auch das erwartete Wiedersehen von Night Breath, Giorgia, Gua Lipa und Aida.
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