Der Cycling Club Düsseldorf organisierte am 20. Juni einen der längsten Radmarathons Nordrhein-Westfalens mit den Distanzen von 200, 300 und 400 Kilometern. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete das Event als Schirmherr und fuhr anschließend rund 20 Kilometer im Fahrerfeld mit. © LB / Olaf Oidtman

Der Cycling Club Düs­sel­dorf orga­ni­sierte am 20. Juni einen der längs­ten Rad­ma­ra­thons Nord­rhein-West­fa­lens mit den Distan­zen von 200, 300 und 400 Kilo­me­tern. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler eröff­nete das Event als Schirm­herr und fuhr anschlie­ßend rund 20 Kilo­me­ter im Fah­rer­feld mit. © LB / Olaf Oidtmann

 

Die Städ­te­part­ner­schaft zwi­schen Düs­sel­dorf und Chem­nitz zeigt sich der­zeit beson­ders leben­dig – vor allem im Sport. Im Juni stan­den gleich zwei Rad­ma­ra­thons im Zei­chen des gegen­sei­ti­gen Austauschs.

Den Anfang machte eine Rad­de­le­ga­tion aus Düs­sel­dorf: Auf Ein­la­dung der Part­ner­stadt fuhr eine Gruppe von fünf Fah­re­rin­nen und Fah­rern am 6. Juni am Fich­tel­ge­birge Rad­ma­ra­thon mit. Die Tou­ren­fahrt ohne Zeit­mes­sung führte von der Chem­nit­zer Innen­stadt auf das „Dach” Sach­sens – 90 Kilo­me­ter und 1.800 Höhen­me­ter. Ins­ge­samt gin­gen über 900 Teil­neh­mende an den Start.

Zwei Wochen spä­ter folgte die Gegen­ein­la­dung: Sechs Fah­re­rin­nen und Fah­rer aus Chem­nitz reis­ten zum Rad­ma­ra­thon Düs­sel­dorf 300 in die Lan­des­haupt­stadt. Der Cycling Club Düs­sel­dorf orga­ni­sierte am 20. Juni einen der längs­ten Rad­ma­ra­thons Nord­rhein-West­fa­lens mit Distan­zen von 200, 300 und 400 Kilo­me­tern. Der Kurs führte über Essen, Bochum und das Ber­gi­sche Land bis zu den Kri­cken­be­cker Seen und umrun­dete die Lan­des­haupt­stadt ein­mal im gro­ßen Bogen. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler eröff­nete das Event als Schirm­herr und fuhr anschlie­ßend rund 20 Kilo­me­ter im Fah­rer­feld mit.

Schnells­ter im Ziel war der gebür­tige Düs­sel­dor­fer Mar­ten Spre­cher: Auf der 400-Kilo­me­ter-Distanz, die bereits am Frei­tag­abend um 23 Uhr star­tete, erreichte er nach 15,5 Stun­den um 14.30 Uhr das Ziel. Die sechs Gäste aus Chem­nitz gin­gen auf die 200- und 300-Kilo­me­ter-Stre­cken, die bei den hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren einige Anstren­gung abver­lang­ten. Ins­ge­samt nah­men rund 760 Per­so­nen am Düs­sel­dorf 300 teil.

Der Sport ver­bin­det die bei­den Städte jedoch nicht nur auf dem Rad. Bereits am 26. April hat­ten sechs Läu­fe­rin­nen und Läu­fer aus Chem­nitz am Uni­per Düs­sel­dorf Mara­thon teil­ge­nom­men. Im Sep­tem­ber folgt ein inter­na­tio­na­les Box­tur­nier in Chem­nitz, zu dem eine Düs­sel­dor­fer Dele­ga­tion ein­ge­la­den ist. In den Herbst­fe­rien reist zudem eine Junio­ren­de­le­ga­tion aus dem Tisch­ten­nis aus Chem­nitz zum Gegen­be­such in die Lan­des­haupt­stadt. Ermög­licht wer­den die Aus­tausch­pro­jekte aus Mit­teln des Düs­sel­dor­fer Sport­am­tes für inter­na­tio­nale Sportkontakte.

 

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