Symbolbild Rettungstauer im Einsatz © Lokalbüro

Sym­bol­bild Ret­tungs­tauer im Ein­satz © Lokalbüro

 

Am frü­hen Sams­tag­abend ist ein 41-jäh­ri­ger Mann beim Baden im Anger­mun­der Bag­ger­loch in Düs­sel­dorf-Anger­mund ertrun­ken. Augen­zeu­gen hat­ten gegen 17.14 Uhr die Leit­stelle der Feu­er­wehr alar­miert, nach­dem der Mann unter Was­ser gegan­gen und nicht wie­der auf­ge­taucht war.

Umste­hende Bade­gäste ver­such­ten zunächst selbst, den Mann zu fin­den und zu ret­ten – ver­geb­lich. Die Feu­er­wehr rückte dar­auf­hin mit meh­re­ren Ein­hei­ten aus, dar­un­ter zwei Tau­cher­staf­feln und ein Ret­tungs­hub­schrau­ber. Die Ein­satz­kräfte muss­ten sich dabei über rund 300 Meter durch dich­tes Gebüsch kämp­fen, um den süd­li­chen Bereich des Sees über­haupt errei­chen zu können.

Die Tau­cher fan­den den Mann schließ­lich unter Was­ser und brach­ten ihn ans Ufer. Alle sofort ein­ge­lei­te­ten Reani­ma­ti­ons­ver­su­che blie­ben jedoch ohne Erfolg. Der 41-Jäh­rige ver­starb noch an der Ein­satz­stelle. Ein Not­fall­seel­sor­ger war für die Ange­hö­ri­gen und Augen­zeu­gen vor Ort im Ein­satz. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur genauen Unfall­ur­sa­che aufgenommen.

Das Anger­mun­der Bag­ger­loch ist bei Düs­sel­dor­fern als infor­mel­ler Bade­see beliebt, ver­fügt aber über keine offi­zi­elle Badeaufsicht.