© 2025 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT

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Gleich an zwei Brenn­punk­ten ist die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf am Don­ners­tag zur Unter­stüt­zung bei Wald­brän­den aus­ge­rückt. Sowohl im Kreis Düren als auch im Hoch­sauer­land­kreis kämp­fen die Ein­satz­kräfte gegen die Flammen.

Bereits am Nach­mit­tag bat der Kreis Düren um Hilfe bei der Bekämp­fung aus­ge­dehn­ter Wald­brände im Kreis­ge­biet. Dar­auf­hin wurde das soge­nannte Wald­brand­mo­dul akti­viert, das eigent­lich für Ein­sätze im euro­päi­schen Aus­land kon­zi­piert ist und von meh­re­ren Feu­er­weh­ren aus Nord­rhein-West­fa­len getra­gen wird. Die Ein­heit sam­melte sich in der Gemeinde Hürt­gen­wald und rückte von dort direkt ins Ein­satz­ge­biet vor. Ins­ge­samt besteht das Modul bei die­sem Ein­satz aus zwölf Fahr­zeu­gen mit 32 Ein­satz­kräf­ten der Feu­er­weh­ren aus Bonn, Düs­sel­dorf, Königs­win­ter und Lever­ku­sen. Die Lan­des­haupt­stadt stellt dabei zwei Ein­satz­fahr­zeuge und sie­ben ehren­amt­li­che Kräfte. Diese sind spe­zi­ell für die Bekämp­fung von Vege­ta­ti­ons­brän­den aus­ge­bil­det und waren in die­sem Jahr bereits bei Wald­brän­den in den Nie­der­lan­den und in Spa­nien im Ein­satz. Aus ihrer Erfah­rung, vor allem aus Ein­sät­zen im Mit­tel­meer­raum der ver­gan­ge­nen Jahre, brin­gen die Kräfte spe­zi­elle Fähig­kei­ten zur Ein­däm­mung von Brän­den mit Hand­werk­zeu­gen sowie gelän­de­gän­gige Tank­lösch­fahr­zeuge mit. Wie lange der Ein­satz dau­ern wird, steht der­zeit noch nicht fest.

Nur wenige Stun­den spä­ter erreichte die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf eine wei­tere Unter­stüt­zungs­an­frage – dies­mal aus dem Hoch­sauer­land­kreis. Gegen 19 Uhr war dort zwi­schen den Gemein­den Mars­berg und Mes­sing­hau­sen ein Wald­brand aus­ge­bro­chen. Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ent­sandte dar­auf­hin 16 Ein­satz­kräfte mit fünf Fahr­zeu­gen in die Region. Vor Ort unter­stüt­zen sie als soge­nann­ter Was­ser­för­der­zug NRW mit Spe­zi­al­fahr­zeu­gen. Ihre Auf­gabe: große Men­gen Lösch­was­ser dort­hin trans­por­tie­ren, wo es kaum Was­ser­quel­len gibt – tief hin­ein in die tro­cke­nen Wald­ge­biete. Die Ein­satz­kräfte soll­ten den Ein­satz­ort im Laufe des Abends errei­chen und dort wei­tere Auf­ga­ben übernehmen.

Mit den bei­den zeit­glei­chen Ein­sät­zen zeigt sich, wie ange­spannt die Lage durch die anhal­tende Tro­cken­heit in Tei­len von Nord­rhein-West­fa­len der­zeit ist. Die Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr ist damit an die­sem Don­ners­tag mit ins­ge­samt meh­re­ren Dut­zend Kräf­ten und Fahr­zeu­gen außer­halb der Lan­des­haupt­stadt im Einsatz.