Leihoma oder Leihopa

Lei­homa oder Leihopa

 

Wer Kin­dern Zeit schen­ken möchte und selbst davon pro­fi­tie­ren will, fin­det in Düs­sel­dorf ein bewähr­tes Ange­bot: Als Lei­homa oder Leih­opa kön­nen ältere Men­schen Fami­lien im All­tag zur Seite stehen.

Ein gemein­sa­mer Nach­mit­tag auf dem Spiel­platz, eine vor­ge­le­sene Geschichte oder ein­fach ein offe­nes Ohr – für viele Fami­lien in Düs­sel­dorf ist das keine Selbst­ver­ständ­lich­keit mehr. Genau hier setzt das Ange­bot “Lei­homa und Leih­opa” des Amtes für Sozia­les und Jugend an. Es bringt Fami­lien, die sich eine ver­läss­li­che Bezugs­per­son für ihre Kin­der wün­schen, mit älte­ren Men­schen zusam­men, die ihre Lebens­er­fah­rung und Zeit gerne wei­ter­ge­ben möchten.

Seit mehr als 25 Jah­ren hat sich aus einer ursprüng­lich klei­nen Idee ein fes­ter Bestand­teil des Düs­sel­dor­fer Fami­li­en­le­bens ent­wi­ckelt. Der­zeit enga­gie­ren sich 64 Leih­groß­el­tern in der Stadt, dar­un­ter 51 Lei­ho­mas und 13 Leih­o­pas. Weil die Nach­frage der Fami­lien nach wie vor hoch ist, wer­den wei­tere ältere Men­schen gesucht, die Freude am Umgang mit Kin­dern haben und sich ehren­amt­lich ein­brin­gen möchten.

Im Mit­tel­punkt des Enga­ge­ments steht vor allem eines: Zeit. Die Leih­groß­el­tern schen­ken sie den Fami­lien – und bekom­men im Gegen­zug ebenso viel zurück, etwa in Form schö­ner Begeg­nun­gen, neuer Kon­takte und des guten Gefühls, gebraucht zu wer­den. Aus so man­cher Bekannt­schaft ist im Laufe der Jahre eine feste Ver­bin­dung gewor­den, die über Gene­ra­tio­nen hin­weg trägt. Ein gele­gent­li­cher Spie­le­nach­mit­tag kann sich so zu einem fes­ten wöchent­li­chen Ter­min entwickeln.

Die Tätig­keit der Leih­groß­el­tern erfolgt aus­schließ­lich ehren­amt­lich. Ort und Umfang des Enga­ge­ments legen sie dabei eigen­stän­dig und in direk­ter Abstim­mung mit der jewei­li­gen Fami­lie fest. Ver­mit­telt wer­den die Lei­ho­mas und Leih­o­pas von Vero­nika Kir­berg, Sozi­al­päd­ago­gin beim Amt für Sozia­les und Jugend. Sie sorgt dafür, dass Wün­sche und Erwar­tun­gen von Fami­lien und Leih­groß­el­tern zusam­men­pas­sen, beglei­tet die Ver­mitt­lung und steht bei Fra­gen unter­stüt­zend zur Verfügung.

Damit der Zusam­men­halt unter den Ehren­amt­li­chen nicht zu kurz kommt, orga­ni­siert Vero­nika Kir­berg regel­mä­ßig Dan­kes­aus­flüge, eine Weih­nachts­feier sowie monat­li­che Tref­fen. Dort bleibt Raum für Aus­tausch und gegen­sei­tige Unter­stüt­zung. Zu den Tref­fen wer­den zudem immer wie­der Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten ein­ge­la­den, die zu pra­xis­na­hen The­men infor­mie­ren – etwa zu Ers­ter Hilfe am Kind oder zu Fra­gen der Erzie­hung und des Umgangs mit Medien.

Wer sich für das Ehren­amt als Lei­homa oder Leih­opa inter­es­siert oder wei­tere Infor­ma­tio­nen zu dem Ange­bot wünscht, kann sich direkt an Vero­nika Kir­berg vom Amt für Sozia­les und Jugend wenden.

Kon­takt: Amt für Sozia­les und Jugend, Vero­nika Kir­berg, Tele­fon 0211–8996969, E‑Mail: leihoma-leihopa@duesseldorf.de