Archivbild Tuningkontrolle auf dem Corneliusplatz © Lokalbüro

Archiv­bild Tuning­kon­trolle auf dem Cor­ne­li­us­platz © Lokalbüro

 

Bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren hat der Ver­kehrs­dienst der Poli­zei Düs­sel­dorf am Sams­tag­abend erneut eine behör­den­über­grei­fende Kon­troll­stelle auf dem Cor­ne­li­us­platz in der Stadt­mitte betrie­ben. Von 18 Uhr bis Mit­ter­nacht über­prüf­ten Dut­zende Ein­satz­kräfte – neben der Düs­sel­dor­fer Poli­zei auch Beamte der Poli­zei Kre­feld, der Poli­zei Mön­chen­glad­bach sowie Mit­ar­bei­ter der Stadt Düs­sel­dorf – ins­ge­samt mehr als 113 Fahr­zeuge. Im Fokus stan­den tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen an den Autos sowie die all­ge­meine Verkehrssicherheit.

Die Bilanz fällt deut­lich aus: In vier Fäl­len besteht der Ver­dacht einer Straf­tat – dar­un­ter Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis sowie Ver­stöße gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz und das Kraft­fahr­zeug­steu­er­ge­setz. Zusätz­lich wur­den 30 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen erstat­tet und 22 Ver­warn­gel­der erho­ben. Zwei Fahr­zeuge stell­ten die Beam­ten zur Begut­ach­tung durch einen Sach­ver­stän­di­gen sicher. In zwei wei­te­ren Fäl­len wurde eine Ver­mö­gens­ab­schöp­fung angeregt.

Par­al­lel dazu war ein soge­nann­tes Pro­ViDa-Team (Proof-Video-Data-Sys­tem) mit einem spe­zi­ell aus­ge­rüs­te­ten Fahr­zeug im Stadt­ge­biet unter­wegs und führte Geschwin­dig­keits­kon­trol­len durch. In vier Fäl­len ergab sich dabei der Ver­dacht einer Ord­nungs­wid­rig­keit, in vier wei­te­ren wurde ein Ver­war­nungs­geld fäl­lig. Noch umfang­rei­cher fiel die Bilanz bei sta­tio­nä­ren Geschwin­dig­keits­kon­trol­len rund um die Lan­des­haupt­stadt aus: Dort wur­den ins­ge­samt 488 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen und Ver­warn­gel­der wegen Geschwin­dig­keits­ver­stö­ßen erhoben.