
PR-Profi Günther Klum und üsseldorfs Netzwerker Heribert Klein © Lokalbüro
Wenn Wolfgang Harste seine allmorgendliche Fahrradrunde durch Düsseldorf macht, entdeckt er immer wieder Geschichten aus der Stadt: geschlossene Geschäfte mit der Frage „Kein Kaffee am Sonntag auf der Kö?“, den seit Jahren erwarteten Neubeginn bei Münstermann, die Entwicklung am Carsch-Haus oder die Diskussion, ob sich der Carlsplatz von einer Markt-Idylle zu einer Party- und Weinmeile entwickelt.
Dieses Mal begegnete ihm zufällig ein besonderes Duo. Auf der Terrasse des Heinemann-Cafés an der Bahnstraße saßen zwei Männer, die in ihrem Leben unzählige Köpfe miteinander verbunden haben: Düsseldorfs Netzwerker Heribert Klein und Kölns wohl bekanntester Modelmanager und PR-Profi Günther Klum.
Die beiden erfolgreichen Männer befinden sich zwar offiziell im Unruhestand, doch mit 77 und 80 Jahren sind sie weiterhin voller Ideen und mit großem Engagement unterwegs. Heribert Klein setzt sich seit vielen Jahren für UNICEF und Kinder in Not ein. Günther Klum engagiert sich mit großem Einsatz für die Kinderkrebsklinik von Professor Weiß in Köln sowie für weitere Hilfsprojekte. Beide haben über Jahrzehnte gezeigt, dass beruflicher Erfolg nicht alles ist. Viel wichtiger ist ihnen das Miteinander und das Engagement für Kinder in Not – eine echte Herzensangelegenheit.
Noch heute erinnert sich Heribert Klein an eine Begegnung in einer Einrichtung für Kinder mit Behinderung im Bergisch Gladbacher Raum. Dort hatte Erna Klum, die Ehefrau von Günther Klum, nicht nur einmal persönlich Pflaumenkuchen gebacken und serviert. Günther Klum wiederum nahm sich viele Stunden Zeit, um einfach nur zu helfen. Ohne Kameras, ohne Presse und ohne PR.
Genau über diese Momente sprachen die beiden bei einer Tasse Kaffee. Sie erinnerten sich an viele gemeinsame Stunden, in denen nicht die Öffentlichkeit, sondern die Menschen im Mittelpunkt standen. Gleichzeitig schmiedeten sie neue Pläne. Ihr gemeinsames Ziel ist es auch heute noch, in einer Zeit, die häufig vom Gegeneinander geprägt ist, das Miteinander zu stärken und das Füreinander zu fördern.