Fahrgastwerkstatt der Rheinbahn ist online. © Rheinbahn

Tust Du was, bewegst Du was: Die Fahr­gast­werk­statt der Rhein­bahn ist online. © Rheinbahn

 

Die Rhein­bahn öff­net ihre Türen für die Ideen der Fahr­gäste. Mit der neuen Online-Betei­li­gungs­platt­form „Fahr­gast­werk­statt“ kön­nen ab sofort alle an Mobi­li­tät inter­es­sier­ten Men­schen in Düs­sel­dorf und der Region die Zukunft des Nah­ver­kehrs mit­ge­stal­ten. Ob lang­fris­tige Pro­jekte, aktu­elle Umfra­gen oder spon­tane Abstim­mun­gen – das Mobi­li­täts­un­ter­neh­men setzt auf den direk­ten Dia­log mit den Men­schen, die täg­lich Bus und Bahn nutzen.

Annette Grabbe, Vor­stän­din der Rhein­bahn, erläu­tert den Hin­ter­grund der Initia­tive: „Gute Mobi­li­täts­lö­sun­gen ent­ste­hen nicht hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, son­dern im Dia­log mit den Men­schen, die Bus und Bahn täg­lich nut­zen. Mit unse­rer Fahr­gast­werk­statt schaf­fen wir einen ein­fa­chen Weg, Ideen ein­zu­brin­gen, Feed­back zu geben und gemein­sam bes­sere Lösun­gen für den Nah­ver­kehr zu ent­wi­ckeln. Das schafft Trans­pa­renz, gibt gegen­sei­ti­ges Ver­trauen und stärkt die Qua­li­tät unse­rer Entscheidungen.“

Die Teil­nahme an der Fahr­gast­werk­statt ist kos­ten- und bar­rie­re­frei. Nach einer kur­zen Regis­trie­rung unter www.rheinbahn-fahrgastwerkstatt.de steht die Platt­form allen Inter­es­sier­ten offen. Bereits zum Auf­takt kön­nen sich die Teil­neh­men­den an unter­schied­li­chen Pro­jek­ten betei­li­gen – von der Ent­wick­lung neuer Nie­der­flur­bah­nen über die Aus­wahl von Ver­triebs­part­nern bis hin zu aktu­el­len Fra­gen rund um die Mobi­li­tät in Düs­sel­dorf und der Region. Neben den gro­ßen Zukunfts­the­men bie­tet die Platt­form auch Raum für Ideen, Anre­gun­gen und kon­struk­tive Kri­tik aus dem ÖPNV-Alltag.

Ein ers­ter inhalt­li­cher Schwer­punkt liegt auf der Sicher­heits­stra­te­gie 2030 der Rhein­bahn. Die Mit­glie­der der Fahr­gast­werk­statt sind ein­ge­la­den, eigene Vor­schläge für mehr Sicher­heit in Fahr­zeu­gen, an Hal­te­stel­len und in U‑Bahnhöfen ein­zu­brin­gen. Zudem kön­nen bereits ver­öf­fent­lichte Ideen kom­men­tiert und unter­stützt wer­den. Bei­träge, die beson­ders häu­fig Zuspruch erhal­ten, wer­den auf ihre Umsetz­bar­keit geprüft und flie­ßen, sofern mög­lich, in die Wei­ter­ent­wick­lung der Sicher­heits­stra­te­gie ein.

Dazu Grabbe: „Unsere Fahr­gäste ken­nen den Nah­ver­kehr aus ers­ter Hand. Sie sind die Exper­tin­nen und Exper­ten ihres All­tags. Denn sie erle­ben täg­lich, was bereits gut funk­tio­niert und wo wir uns noch ver­bes­sern kön­nen. Die­ses Wis­sen möch­ten wir gezielt in unsere Ent­schei­dun­gen ein­be­zie­hen. Ver­läss­li­che Mobi­li­tät ent­steht dort, wo unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven zusammenwirken.“

Die Fahr­gast­werk­statt ist als dau­er­haf­tes Betei­li­gungs­an­ge­bot kon­zi­piert. Die Mit­glie­der ent­schei­den dabei selbst, wann und in wel­chem Umfang sie sich an den ein­zel­nen Pro­jek­ten betei­li­gen möch­ten. Zum Start der Platt­form erwar­ten die Teil­neh­men­den außer­dem Gewinn­spiele und wei­tere Anreize.

Zum Abschluss betont Grabbe die Bedeu­tung der Bür­ger­be­tei­li­gung für ein kom­mu­na­les Unter­neh­men: „Als kom­mu­na­les Unter­neh­men ver­ste­hen wir Betei­li­gung als wich­ti­gen Bestand­teil unse­res Auf­trags. Mit der Fahr­gast­werk­statt schaf­fen wir eine moderne Platt­form für den Aus­tausch mit unse­ren Fahr­gäs­ten. Ich lade alle Men­schen in Düs­sel­dorf und der Region ein, die Mobi­li­tät von mor­gen gemein­sam mit uns zu gestalten.“

Wei­tere Infor­ma­tio­nen und die Mög­lich­keit zur Anmel­dung gibt es unter www.rheinbahn-fahrgastwerkstatt.de.