Illuminierte Fontänen tanzen im Farbenspiel zwischen rot und grün beleuchteten Bäumen über dem Spiegelweiher. © LB / Olaf Oidtmann

Illu­mi­nierte Fon­tä­nen tan­zen im Far­ben­spiel zwi­schen rot und grün beleuch­te­ten Bäu­men über dem Spie­gel­wei­her. © LB / Olaf Oidtmann

 

Ein Abend wie aus einem Mär­chen: Beim dies­jäh­ri­gen Lich­ter­fest im Schloss­park Ben­rath ver­wan­delte sich die baro­cke Kulisse rund um Schloss Ben­rath am Sams­tag­abend erneut in ein Meer aus Licht, Musik und Magie. Tau­sende Besu­cher hat­ten sich am Spie­gel­wei­her ein­ge­fun­den, Pick­nick­de­cken aus­ge­brei­tet und Ker­zen ent­zün­det, um gemein­sam einen der schöns­ten Som­mer­abende im Düs­sel­dor­fer Süden zu erleben.

Schon beim Ein­bruch der Däm­me­rung zeigte sich, warum das Lich­ter­fest weit über Düs­sel­dorf hin­aus für seine beson­dere Stim­mung bekannt ist. In sat­tem Grün und Blau erstrahlte das Schloss zwi­schen den dunk­len Baum­kro­nen, wäh­rend sich davor auf der Wiese ent­lang des Was­sers unzäh­lige kleine Licht­in­seln bil­de­ten: Ker­zen auf lie­be­voll gedeck­ten Pick­nick­ti­schen, fun­kelnde Tisch­lam­pen, dazwi­schen Wein­glä­ser, Blu­men­schmuck und Eta­ge­ren mit Kuchen und Gebäck. Man­che Gäste lie­ßen es sich mit war­men Decken und Kis­sen auf Cam­ping­stüh­len bequem machen, andere hat­ten ihre Tische mit Hor­ten­sien, Ker­zen­stän­dern und fei­nem Por­zel­lan her­aus­ge­putzt – bei einer Besu­che­rin fun­kel­ten sogar kleine Lich­ter­ket­ten im Haar. Zwi­schen Sekt­flö­ten und Bier­fla­schen wurde gelacht, geplau­dert und ange­sto­ßen, wäh­rend im Hin­ter­grund immer mehr Besu­cher ein­tra­fen und sich ihren Platz am Spie­gel­wei­her suchten.

Ab 22 Uhr ent­führ­ten die Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­ker das Publi­kum unter freiem Him­mel in die Klang­wel­ten welt­be­rühm­ter Kom­po­nis­ten. Wäh­rend die Musik über den Park schwebte, tanz­ten Was­ser­fon­tä­nen auf dem Spie­gel­wei­her im Takt der Melo­dien – ein Zusam­men­spiel aus Klang und Cho­reo­gra­fie, das dem Fest sei­nen beson­de­ren Zau­ber ver­leiht. Das Schloss selbst erstrahlte wäh­rend­des­sen in wech­seln­den Far­ben und bil­dete eine präch­tige Kulisse für das rund zwei­stün­dige Kon­zert inklu­sive Pause. Zwi­schen den Pick­nick­run­den herrschte dabei eine fast andäch­tige, zugleich gesel­lige Atmo­sphäre: Man lauschte der Musik, hielt inne, genoss den Moment gemein­sam mit Fami­lie und Freun­den – unter­malt vom lei­sen Fla­ckern hun­der­ter Kerzen.

Den krö­nen­den Abschluss bil­dete ein Feu­er­werk, das den Nacht­him­mel über dem Schloss in ein fas­zi­nie­ren­des Far­ben­meer tauchte und die Sym­biose aus Musik, Was­ser und Licht auf einen letz­ten Höhe­punkt brachte. Ein kol­lek­ti­ves Stau­nen ging durch die Menge, als die ers­ten Leucht­spu­ren über der Schloss­sil­hou­ette aufblitzten.

Das Lich­ter­fest zählt seit Jah­ren zu den belieb­tes­ten Open-Air-Ver­an­stal­tun­gen der Region und lockt regel­mä­ßig mehr als 10.000 Besu­cher in den Schloss­park. Es fin­det im Rah­men des Musik­jahrs Schloss Ben­rath statt und wird von der Stif­tung Kunst, Kul­tur und Sozia­les der Sparda-Bank West geför­dert. Für die Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­ker, die auch in der Ton­halle Düs­sel­dorf und der Deut­schen Oper am Rhein zu Hause sind, ist Schloss Ben­rath seit 2017 eine der bevor­zug­ten Open-Air-Bühnen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Musik­jahr und kom­men­den Ver­an­stal­tun­gen auf Schloss Ben­rath gibt es unter www.schloss-benrath.de.

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