
Das Pflaster in der Düsseldorfer Altstadt bereitet seit Jahren Probleme. Immer wieder lockern sich Pflastersteine oder stehen hoch, sodass nahezu täglich Reparaturen erforderlich sind. Das Foto zeigt einen typischen Schadensbereich mit abgesackten und hochstehenden Steinen, der eine Stolpergefahr darstellt. © Lokalbüro
Ab Montag, 3. August 2026, lässt die Landeshauptstadt Düsseldorf das Pflaster in zwei zentralen Straßen der Altstadt erneuern. Betroffen sind die Hunsrückenstraße zwischen Mutter-Ey-Straße und Bolkerstraße sowie die Bolkerstraße zwischen Marktplatz und Mertens-/Kapuzinergasse. Grund für die Maßnahme sind die seit Jahren schadhaften Oberflächen, die immer wieder für lockere oder hochstehende Pflastersteine sorgen und damit eine Stolpergefahr darstellen. Nahezu täglich mussten die Steine bislang provisorisch nachgebessert werden – nun soll eine dauerhafte Lösung her.
Im Zuge der Arbeiten werden die vorhandenen Pflaster- und Rinnensteine durch neue Steine in kleinerem Format ersetzt. Zusätzlich kommt ein spezielles Bettungs- und Fugenmaterial zum Einsatz, das den Flächen künftig mehr Stabilität und eine längere Haltbarkeit verleihen soll.
Begonnen wird mit der Hunsrückenstraße. Dort erfolgt die Sanierung abschnittsweise auf jeweils rund 15 Metern und halbseitig, sodass die angrenzenden Bereiche während der Bauzeit grundsätzlich erreichbar bleiben. Größere Umleitungen sind nach Angaben der Stadt nicht notwendig.
Damit Gewerbetreibende, Anwohner und Besucher der Altstadt möglichst wenig durch die Baustelle eingeschränkt werden, wird diese jeweils freitags ab dem Mittag komplett geräumt. So stehen die Flächen an den Wochenenden ohne größere Beeinträchtigungen zur Verfügung.
Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Bauzeit von rund 14 Wochen bis Anfang November. Auf die Hunsrückenstraße entfallen davon etwa fünf Wochen, auf die Bolkerstraße rund neun Wochen. Anwohner werden vor Beginn der jeweiligen Bauabschnitte zusätzlich gesondert informiert. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro.