Auch in die­sem Som­mer kön­nen sich Pas­san­ten auf dem Kirch­platz über eine will­kom­mene Abküh­lung freuen: Der soge­nannte Brumi­sa­teur, von den Stadt­wer­ken Düs­sel­dorf lie­be­voll “Kühl­box” getauft, ist seit Anfang August wie­der in Betrieb und wird vor­aus­sicht­lich bis Ende Sep­tem­ber dort ste­hen blei­ben. Täg­lich zwi­schen 8 und 20 Uhr sorgt das Gerät bei Bedarf für fei­nen Sprüh­ne­bel, der die Umge­bungs­tem­pe­ra­tur spür­bar senkt.

Ein inte­grier­ter Tem­pe­ra­tur­sen­sor über­wacht dabei kon­ti­nu­ier­lich die Wet­ter­lage: Steigt die Tem­pe­ra­tur über 27 Grad Cel­sius, ver­sprüht die Kühl­box in regel­mä­ßi­gen Abstän­den fei­nen Was­ser­ne­bel über den Platz. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hatte das Gerät bei den Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern für posi­tive Reso­nanz gesorgt. 

Kühlbox der Stadtwerke Düsseldorf © Landeshauptstadt Düsseldorf/Sarah Bullwinkel

Ent­wi­ckelt wurde die Kühl­box von den Stadt­wer­ken Düs­sel­dorf, die sie 2025 erst­mals auf dem Kirch­platz erprob­ten. Die erneute Inbe­trieb­nahme in die­sem Jahr wird von der Lan­des­haupt­stadt finanziert.

Tech­nisch funk­tio­niert das Prin­zip nach dem Kon­zept der Ver­duns­tungs­küh­lung: Über feine Düsen wird Was­ser in win­zige Tröpf­chen zer­stäubt, die beim Ver­duns­ten der Umge­bung Wärme ent­zie­hen. Der dabei ent­ste­hende Effekt macht sich unmit­tel­bar bemerk­bar, ohne dass Klei­dung oder Haut nass wer­den. Sol­che Was­ser­ver­ne­be­lungs­ge­räte, auch Brumi­sa­teure genannt, kom­men bereits seit Jah­ren erfolg­reich in Län­dern wie Frank­reich zum Ein­satz. Der feine Nebel kann die gefühlte Tem­pe­ra­tur auf der Haut um bis zu zehn Grad Cel­sius senken.

Neben der Kühl­box auf dem Kirch­platz setzt die Stadt auch an ande­rer Stelle auf Ver­duns­tungs­küh­lung: Der mobile Brumi­sa­teur der Lan­des­haupt­stadt bleibt noch bis zum 20. August auf dem Scha­dow­platz im Ein­satz, ehe er in den Frei­zeit­park Ulen­berg­straße umzieht. Dort wird er vom 22. bis 29. August im Rah­men des Olym­pic Adven­ture Camps für Abküh­lung sor­gen. Beide Anla­gen wer­den nach einem stren­gen Hygie­ne­kon­zept betrieben.

Wer wäh­rend der Hit­ze­tage auf zusätz­li­che Erfri­schung ange­wie­sen ist, fin­det in Düs­sel­dorf der­zeit an 32 Trink­brun­nen im Stadt­ge­biet kos­ten­lo­ses, küh­les Trink­was­ser – einer davon steht direkt in der Nähe der Kühl­box auf dem Kirch­platz. Lang­fris­tig soll das Netz der Trink­brun­nen auf rund 60 Stand­orte erwei­tert werden.

Einen Über­blick über wei­tere kühle Rück­zugs­orte, Trink­brun­nen und Refill-Sta­tio­nen im gesam­ten Stadt­ge­biet bie­tet die fort­lau­fend aktua­li­sierte “Karte der küh­len Orte” unter www.duesseldorf.de/kuehle-orte.