
Rund um die KÖ © LB / Olaf Oidtmann
Auch zehn Jahre nach dem großen Neustart des Formats hat „Rund um die Kö” bei der 55. Auflage nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Die Königsallee verwandelte sich am Renntag erneut in eine Bühne für Radsportfans, Familien und ambitionierte Amateure – mit steigenden Teilnehmerzahlen in mehreren Kategorien und einem neuen Rekord bei den jüngsten Startern.
Besonders gefragt war in diesem Jahr der neu eingerichtete Aktionsbereich für Kinder am Corneliusplatz. Dort herrschte bis zum Nachmittag reger Betrieb bei den Angeboten des Stadtsportbundes, ehe am Abend die Amateur- und Elite-Rennen im Mittelpunkt standen. Zum Höhepunkt der Veranstaltung entwickelte sich dabei die Stadtwerke-Düsseldorf-Kurve am Corneliusplatz, die sich als besonders publikumswirksamer Streckenabschnitt etablierte.
Während die Starterfelder bei den Rennen älterer Kinder in diesem Jahr eher klein ausfielen, verzeichnete das Pedalrennen für die 5- bis 8‑Jährigen einen neuen Teilnehmerrekord. Auch bei den übrigen Formaten bewegten sich die Meldezahlen größtenteils auf Vorjahresniveau. Einen deutlichen Sprung nach oben gab es dagegen beim Amateur-Rennen der Männer: Mit mehr als 100 Anmeldungen war das Feld so gut gefüllt, dass am Renntag selbst keine Nachmeldungen mehr möglich waren.
Insgesamt gingen mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler an den Start und erhielten gut gefüllte Starterbeutel. Die von zahlreichen Partnern der Veranstaltung bereitgestellten Geldprämien, Ehrengaben und Sachpreise summierten sich in diesem Jahr auf mehr als 20.000 Euro. Rund 18.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten im Laufe des Tages die mehr als 20 Rennläufe entlang der Königsallee.
Auch abseits der reinen Zahlen fiel das Fazit positiv aus. Namhafte Radteams wie das Lotto-Kernhaus-Team äußerten sich lobend über die professionelle Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Der ausrichtende Verein bling e.V. zeigte sich mit dem Verlauf ebenfalls zufrieden. Nach eigenen Angaben sei die lange Vorbereitung des Renntags mit einem großen Team aufgegangen, auch wenn man weiterhin ehrgeizige Ziele verfolge. Als besonders erfreulich wertete der Verein, dass es keine ernsthaften Stürze gegeben habe – begünstigt auch durch gutes Wetter.
Die Planungen für die kommende Ausgabe haben bereits begonnen: 2027 soll „Rund um die Kö” zehn Jahre nach dem Düsseldorfer Start der Tour de France stattfinden. Erste Gespräche dazu laufen bereits, mit dem Ziel, das Düsseldorfer Radrennen noch stärker in den Fokus von Sportlerinnen, Sportlern und Besuchern zu rücken.
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