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Feuerwehr kämpft in Lörick um das Überleben zahlreicher Fische

Über mehrere große Schlauchleitungen wurde Wasser in den ausgetrockneten Altrheinarm bei Lörick gepumpt, um die dort lebenden Fische zu retten. © Patrick Schüller

Über meh­rere große Schlauch­lei­tun­gen wurde Was­ser in den aus­ge­trock­ne­ten Alt­rhein­arm bei Lörick gepumpt, um die dort leben­den Fische zu ret­ten. © Patrick Schüller

 

Am Mitt­woch­abend musste die Feu­er­wehr in Düs­sel­dorf-Lörick zu einem unge­wöhn­li­chen Ein­satz aus­rü­cken: Statt eines Bran­des stand dies­mal die Ret­tung von Fischen im Mit­tel­punkt. Grund war die anhal­tende Tro­cken­heit der ver­gan­ge­nen Wochen, die den Was­ser­stand des Rheins deut­lich hat sin­ken las­sen. Dadurch wurde der Alt­rhein­arm am Strand­bad Lörick vom benach­bar­ten Sport­ha­fen getrennt – mit gra­vie­ren­den Fol­gen für die dor­tige Tierwelt.

Da der natür­li­che Was­ser­zu­fluss in den Alt­rhein­arm bereits seit län­ge­rer Zeit aus­blieb, ver­schlech­terte sich die Was­ser­qua­li­tät zuneh­mend. Für die zahl­rei­chen dort leben­den Fische wurde die Lage lebens­be­droh­lich, meh­rere Tiere ver­en­de­ten bereits, bevor die Ein­satz­kräfte eintrafen.

Um wei­te­ren Scha­den abzu­wen­den, setzte die Feu­er­wehr Hoch­leis­tungs­pum­pen ein, die Was­ser aus dem Sport­ha­fen in den abge­trenn­ten Alt­rhein­arm beför­der­ten. Nach offi­zi­el­len Anga­ben wur­den dabei bis zu 50.000 Liter pro Minute umge­pumpt. Ziel der Maß­nahme war es, den Was­ser­pe­gel anzu­he­ben und die Sau­er­stoff­ver­sor­gung im Gewäs­ser zu ver­bes­sern, um den ver­blie­be­nen Fischen das Über­le­ben zu sichern. Der Ein­satz zog sich bis in die Nacht hin­ein und wurde vom städ­ti­schen Umwelt­amt begleitet.

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