OB Dr. Stephan Keller (Mitte) hieß gemeinsam mit dem Beigeordneten Olaf Wagner (Mitte links) und Hauptamtsleiterin Bettina Mötting (Mitte rechts) die Nachwuchskräfte im Rahmen einer Begrüßungsfeier willkommen © Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

OB Dr. Ste­phan Kel­ler (Mitte) hieß gemein­sam mit dem Bei­geord­ne­ten Olaf Wag­ner (Mitte links) und Haupt­amts­lei­te­rin Bet­tina Möt­ting (Mitte rechts) die Nach­wuchs­kräfte im Rah­men einer Begrü­ßungs­feier will­kom­men © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/David Young

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat am Don­ners­tag ihren neuen Nach­wuchs begrüßt. 423 Aus­zu­bil­dende und Stu­die­rende neh­men in die­sem Jahr ihre Aus­bil­dung oder ihr Stu­dium bei der Stadt­ver­wal­tung auf. Im Rah­men eines Wel­come Days wur­den sie offi­zi­ell will­kom­men gehei­ßen und erhiel­ten zugleich einen ers­ten Ein­druck von der Viel­falt der Stadt als Arbeitgeberin.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler betonte die Bedeu­tung des Nach­wuch­ses für die Ver­wal­tung: Eine Stadt­ver­wal­tung lebe von Men­schen, die neue Per­spek­ti­ven ein­bräch­ten und ihre Stadt enga­giert mit­ge­stal­ten woll­ten. Die neuen Kräfte ent­schie­den sich nicht nur für eine Aus­bil­dung oder ein Stu­dium, son­dern für eine Auf­gabe, die unmit­tel­bar mit dem Leben der Men­schen in Düs­sel­dorf ver­bun­den sei. Er freue sich, dass so viele junge Talente die­sen Weg mit der Stadt gin­gen und die Ver­wal­tung in den kom­men­den Jah­ren mit­prä­gen würden.

Der Auf­takt fand im UFA-Palast statt. Im Mit­tel­punkt stan­den die offi­zi­elle Begrü­ßung sowie die Begeg­nung der neuen Nach­wuchs­kräfte unter­ein­an­der. Für musi­ka­li­sche Unter­ma­lung sorgte Ina Dah­len­burg, Sän­ge­rin und Mit­ar­bei­te­rin der Lan­des­haupt­stadt, mit einem Live-Auf­tritt. Im Anschluss hat­ten die Aus­zu­bil­den­den bei einer Inhouse-Messe in der Hein­rich-Heine-Gesamt­schule Gele­gen­heit, Ämter, Gre­mien und wei­tere Berei­che der Ver­wal­tung ken­nen­zu­ler­nen, Fra­gen zu stel­len und erste Kon­takte zu knüpfen.

Bet­tina Möt­ting, Lei­te­rin des Haupt­am­tes sowie des Amtes für Per­so­nal, Orga­ni­sa­tion und IT, erklärte, mit dem Wel­come Day wolle man den Nach­wuchs­kräf­ten mehr mit­ge­ben als einen offi­zi­el­len Auf­takt. Es gehe um Ori­en­tie­rung, Begeg­nung und das Gefühl, von Anfang an Teil des Teams Düs­sel­dorf zu sein. Eine gute Aus­bil­dung brau­che ver­läss­li­che Ansprech­per­so­nen, moderne Rah­men­be­din­gun­gen und Ange­bote, die beim Ler­nen, Ankom­men und Ver­net­zen unterstützten.

Aus­bil­dung in Zei­ten des Fachkräftemangels
Mit rund 10.000 Bewer­bun­gen auf 450 aus­ge­schrie­bene Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­plätze ver­zeich­nete die Stadt erneut eine große Nach­frage. Das unter­streicht, dass Düs­sel­dorf als attrak­tive und ver­läss­li­che Arbeit­ge­be­rin sowie als star­ker Aus­bil­dungs­be­trieb gilt. Die Alters­spanne der neuen Nach­wuchs­kräfte reicht von 15 bis 55 Jah­ren: Die jüngste ein­ge­stellte Per­son beginnt eine pra­xis­in­te­grierte Aus­bil­dung als Kin­der­pfle­ge­rin, die älteste star­tet in die Aus­bil­dung als Tierpflegerin.

Über alle Jahr­gänge hin­weg beschäf­tigt die Stadt der­zeit rund 1.100 Nach­wuchs­kräfte in etwa 80 ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­be­ru­fen. Das Spek­trum reicht von Ver­wal­tung und IT über soziale, tech­ni­sche und hand­werk­li­che Berufs­fel­der bis hin zu sicher­heits­re­le­van­ten Berei­chen wie der Feuerwehr.

Attrak­tive Arbeit­ge­be­rin mit moder­nen Angeboten
Eine beson­dere Stärke der Stadt liegt in der Ver­bin­dung aus siche­rer beruf­li­cher Per­spek­tive, viel­fäl­ti­gen Ein­satz­mög­lich­kei­ten und Auf­ga­ben mit direk­tem Nut­zen für die Stadt­ge­sell­schaft. Mit dem im Früh­jahr 2026 eröff­ne­ten Aus­bil­dungs­cen­ter ist ein zen­tra­ler Ort ent­stan­den, an dem Nach­wuchs­kräfte gemein­sam arbei­ten, ler­nen und sich aus­tau­schen kön­nen. Dort wer­den unter ande­rem Work­shops, Lern- und Nach­hil­fe­an­ge­bote, Gesund­heits­for­mate sowie Ver­an­stal­tun­gen zur Ver­net­zung ange­bo­ten. Das Cen­ter ergänzt die prak­ti­sche Aus­bil­dung in den Fach­be­rei­chen und schafft zusätz­li­che Unter­stüt­zung für unter­schied­li­che Berufsgruppen.

Auch dar­über hin­aus setzt die Stadt auf Ange­bote, die fach­li­che Ent­wick­lung und Gemein­schaft ver­bin­den. Dazu zäh­len unter ande­rem das Sport­fest für Nach­wuchs­kräfte, Work­shops des Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ments, Finanz­work­shops, der Aus­tausch mit der Part­ner­stadt Chem­nitz sowie euro­pa­be­zo­gene For­mate mit Ein­bli­cken in poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse und euro­päi­sche Insti­tu­tio­nen. Beim Thema Woh­nen unter­stützt die Stadt ihre Nach­wuchs­kräfte zudem mit Azubi-WGs – ein Ange­bot, das wei­ter aus­ge­baut wer­den soll.

Aus­blick auf 2027
Auch für das Ein­stel­lungs­jahr 2027 berei­tet die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ein brei­tes Ange­bot an Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mög­lich­kei­ten vor. Geplant sind erneut rund 450 Plätze in zahl­rei­chen Beru­fen und Stu­di­en­gän­gen. Bewer­bun­gen für das neue Aus­bil­dungs­jahr sind ab Mitte Sep­tem­ber online mög­lich unter stelldichvor.duesseldorf.de.