
IDO-Festival © IDO-Festival
Von Gabriele Schreckenberg
IDO bedeutet „Internationales Düsseldorfer Orgelfestival“. Es beginnt am 26. September und dauert bis zum 1. November.
Seit 21 Jahren gibt es das IDO-Festival, und die Beliebtheit wächst. Das liegt auch daran, dass die Orgel, die Königin der Instrumente, seit dem frühen Mittelalter die Menschen verzaubert. Die Geschichte der Orgel reicht weit zurück.
Im 8. Jahrhundert bekam der fränkische König Pippin der Jüngere von Konstantin V., dem byzantinischen König, eine Orgel geschenkt. Und so setzte sich die Musik auch bei Hofe durch, spätestens als unter Karl dem Großen um das Jahr 800 Orgeln gebaut und gespielt wurden.
In der Landeshauptstadt angekommen
Die Düsseldorfer Intendantin Dr. Frederike Möller freut sich auf den Start des Festivals. Ausrichter ist die psallite.cantate gGmbH.
Das Programm ist umfangreich und bedient alle möglichen Sparten aus Klassik, Jazz, Gospel, Filmmusik, Pop und Performances.
International geht es beim IDO-Festival auch zu, denn der Name ist bekanntlich Programm. Kuba, Italien, Japan, Ungarn und Frankreich – Künstlerinnen und Künstler dieser Länder werden bei den zahlreichen Konzerten auftreten.
Multimedial und spirituell
Ungewohnte Klangräume werden erwartet. Die Gäste können sich selbst davon ein Bild machen, oder vielmehr: Beim Ohrenschmaus die Klänge erleben, die spartenübergreifend und multimedial erklingen sollen.
Es gibt sogar ein Konzert in der Justizvollzugsanstalt in Ratingen, also außerhalb der Stadtgrenzen. Hier wird Hans-André Stamm, Organist und langjähriger IDO-Festivalpartner, am 2. Oktober musizieren. Eine Orgel gibt es in der JVA bereits. „Ich bin froh, dass wir ein solches Angebot in diesem Jahr erneut machen können und bin gespannt auf die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher in der JVA“, sagt Dr. Frederike Möller.
IDO hinter Gittern, IDO international, IDO multimedial. Auch Helge Schneider macht mit. Wenn das kein Argument ist!