
Rheinbahn-Vorstandsvorsitzende Annette Grabbe will den „Halt auf Wunsch“ noch bekannter machen und für ein Plus an Sicherheit sorgen. © Rheinbahn
Um Fußwege in der Dunkelheit möglichst kurz und sicher zu halten, bietet die Rheinbahn bereits seit Langem einen besonderen Service an: Ab 21 Uhr können Fahrgäste in den Bussen des Nahverkehrsunternehmens auch zwischen den regulären Haltestellen aussteigen. Den „Halt auf Wunsch“ gibt es überall dort, wo es die Verkehrslage und die Sicherheit der Fahrgäste zulassen. Die Regelung gilt bis 6 Uhr morgens.
Rheinbahn-Vorstandsvorsitzende Annette Grabbe erklärt: „Ich kenne das Gefühl, abends allein an einer Haltestelle zu stehen und zu wissen: Der Weg nach Hause ist noch lang. Gerade in dunklen Straßen oder schlecht beleuchteten Ecken entsteht schnell Unbehagen – ein Gefühl, das viele Frauen, aber auch viele andere Fahrgäste nur zu gut kennen. Für unsere Fahrerinnen und Fahrer ist der Halt auf Wunsch nur ein kurzer Zusatzstopp – für unsere Fahrgäste bedeutet er aber ein echtes Plus an Sicherheit.“
Einfache Anmeldung direkt bei Fahrerin oder Fahrer
Das Angebot richtet sich an alle Fahrgäste, bietet aber besonders Frauen, älteren Menschen und Jugendlichen einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Um den Service zu nutzen, genügt ein kurzer Hinweis an die Fahrerin oder den Fahrer – am besten direkt beim Einsteigen oder spätestens eine Haltestelle vor dem gewünschten Ausstieg. Wenn keine verkehrstechnischen Gründe dagegensprechen, hält der Bus an einer sicheren und gut beleuchteten Stelle entlang des regulären Linienwegs.
Angebot soll bekannter werden
Obwohl der Service bereits seit geraumer Zeit besteht, ist er vielen Fahrgästen noch nicht bekannt. „Sicherheit im ÖPNV hängt auch davon ab, wie gut solche Angebote genutzt werden können. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, unsere Fahrgäste noch einmal gezielt darauf aufmerksam zu machen“, betont Grabbe.
Im Rahmen der „Sicherheitsstrategie 2030“ wird der „Halt auf Wunsch“ ab sofort mit neuen Aufklebern und Hinweisen in den Bussen erneut beworben. Damit soll das Angebot stärker ins Bewusstsein der Fahrgäste rücken und dazu beitragen, dass sichere Mobilität nicht an der offiziellen Haltestelle endet.