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Neues Zentrum für Biotech-Forschung in Düsseldorf eröffnet

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Kim Kelderman, CEO von Bio-Techne (v.l.n.r.) © Bio-Techne

Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche und Kim Kel­der­man, CEO von Bio-Techne (v.l.n.r.) © Bio-Techne

Düs­sel­dorf bekommt wei­te­ren Zuwachs im Bereich Life Sci­en­ces. Das US-ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men Bio-Techne hat in der Lan­des­haupt­stadt sein neues Cus­to­mer Expe­ri­ence Centre offi­zi­ell eröff­net. Der Stand­ort soll künf­tig For­schen­den, Bio­tech­no­lo­gie- und Phar­ma­un­ter­neh­men sowie kli­ni­schen Labo­ren aus Deutsch­land und wei­te­ren euro­päi­schen Län­dern offen­ste­hen. Zur Eröff­nung kamen unter ande­rem Bio-Techne-Chef Kim Kel­der­man, der Gene­ral Mana­ger EMEA Dr. Peter Schüß­ler und Düs­sel­dorfs Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche.

Wis­sen­schaft und Unter­neh­men unter einem Dach
Im neuen Zen­trum kön­nen For­schende Tech­no­lo­gien und kom­plette Arbeits­ab­läufe des Unter­neh­mens unter pra­xis­na­hen Bedin­gun­gen ken­nen­ler­nen und aus­pro­bie­ren. Im Mit­tel­punkt ste­hen Anwen­dun­gen aus Berei­chen wie Pro­te­in­bio­lo­gie, räum­li­cher Bio­lo­gie, Zell­the­ra­pie und mole­ku­la­rer Dia­gnos­tik. Auch ana­ly­ti­sche Instru­mente gehö­ren zum Angebot.

Bio-Techne will das Zen­trum nicht aus­schließ­lich zur Prä­sen­ta­tion eige­ner Pro­dukte nut­zen. Geplant sind Work­shops, Fach­ver­an­stal­tun­gen und tech­ni­sche Schu­lun­gen. Damit soll in Düs­sel­dorf ein Ort ent­ste­hen, an dem Wis­sen­schaft­ler, Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men und neue Anwen­dun­gen ent­wi­ckeln können.

Das Ange­bot rich­tet sich zunächst vor allem an Kun­den aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Dar­über hin­aus soll das Zen­trum als Anlauf­stelle für die gesamte EMEA-Region die­nen, also für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Besu­cher sol­len dabei nicht nur ein­zelne Tech­no­lo­gien ken­nen­ler­nen, son­dern kom­plette Arbeits­ab­läufe von der For­schung bis zur mög­li­chen kli­ni­schen Anwen­dung betrach­ten können.

Düs­sel­dorf als Stand­ort für Life Sciences
Für Düs­sel­dorf ist die Ansied­lung ein wei­te­rer Bau­stein beim Aus­bau des Life-Sci­ence-Stand­orts. In der Stadt und im Rhein­land gibt es bereits ein Netz­werk aus Unter­neh­men und Start-ups, Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und Kli­ni­ken. Die Eröff­nung fügt sich damit in die Ent­wick­lung Düs­sel­dorfs als Stand­ort für Bio­tech­no­lo­gie, Medi­zin und For­schung ein.

Bio-Techne hatte die Pläne für das neue Zen­trum bereits im März 2025 vor­ge­stellt. Damals war die Eröff­nung für den Som­mer 2026 ange­kün­digt wor­den. Vor­ge­se­hen war von Beginn an ein Demons­tra­ti­ons­la­bor, in dem unter ande­rem Tech­no­lo­gien für Pro­te­in­ana­ly­sen und die räum­li­che Unter­su­chung von Gewebe gezeigt wer­den sollten.

Stand­ort soll wei­ter wachsen
Das nun eröff­nete Zen­trum befin­det sich in einem moder­ni­sier­ten Gebäude und ist nach Anga­ben des Unter­neh­mens mit ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Aus­stat­tung ver­se­hen. Gleich­zei­tig wurde der Stand­ort so kon­zi­piert, dass eine spä­tere Erwei­te­rung mög­lich ist. Bio-Techne ver­bin­det damit einen lang­fris­ti­gen Aus­bau sei­ner Akti­vi­tä­ten in Europa.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler wer­tet die Inves­ti­tion als Stär­kung des Düs­sel­dor­fer Life-Sci­ence-Öko­sys­tems. Die Ansied­lung zeige, dass Düs­sel­dorf für inter­na­tio­nale Unter­neh­men aus For­schung und Tech­no­lo­gie zuneh­mend inter­es­sant sei.

Bei der offi­zi­el­len Eröff­nung stan­den neben Kim Kel­der­man und Dr. Peter Schüß­ler auch Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche sowie Kun­den und wei­tere Gäste im Mit­tel­punkt. Für Bio-Techne soll Düs­sel­dorf künf­tig ein wich­ti­ger Treff­punkt für Kun­den und For­schungs­part­ner aus der DACH-Region und wei­te­ren Tei­len Euro­pas sein.

Bio-Techne hat sei­nen Haupt­sitz im US-Bun­des­staat Min­ne­sota und beschäf­tigt nach eige­nen Anga­ben welt­weit mehr als 3.000 Men­schen. Das Unter­neh­men ent­wi­ckelt unter ande­rem Reagen­zien, Ana­ly­se­ge­räte und Lösun­gen für die bio­lo­gi­sche und medi­zi­ni­sche For­schung. Mit dem neuen Düs­sel­dor­fer Zen­trum will das Unter­neh­men die Ver­bin­dung zwi­schen wis­sen­schaft­li­cher For­schung, tech­no­lo­gi­scher Ent­wick­lung und prak­ti­scher Anwen­dung wei­ter verkürzen.

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