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BauKinderKultur feiert 30 Jahre: Kreativer Ort für Düsseldorfs Kinder und Familien

Die BauKinderKultur im Bürgerhaus Salzmannbau in Bilk feierte am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ihr 30-jähriges Bestehen. Bei dem Jubiläum waren (v. l. n. r.) Maren Siegel, Abteilungsleiterin Jugendförderung, Julia Schabrod, Leiterin der Einrichtung an der Himmelgeister Straße 107, und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche dabei. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Bau­Kin­der­Kul­tur im Bür­ger­haus Salz­mann­bau in Bilk fei­erte am Don­ners­tag, 8. Okto­ber 2026, ihr 30-jäh­ri­ges Bestehen. Bei dem Jubi­läum waren (v. l. n. r.) Maren Sie­gel, Abtei­lungs­lei­te­rin Jugend­för­de­rung, Julia Schab­rod, Lei­te­rin der Ein­rich­tung an der Him­mel­geis­ter Straße 107, und Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche dabei. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Bau­Kin­der­Kul­tur im Bür­ger­haus Salz­mann­bau in Bilk hat am Don­ners­tag, 8. Okto­ber 2026, ihr 30-jäh­ri­ges Bestehen gefei­ert. Bei der Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung konn­ten die Besu­cher Arbei­ten und Expo­nate aus drei Jahr­zehn­ten aus nächs­ter Nähe erle­ben. Neben dem Auf­tritt einer Tanz­gruppe blieb auch aus­rei­chend Zeit für Aus­tausch und Gespräche.

Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche eröff­nete die Feier mit einem Gruß­wort. Die Bau­Kin­der­Kul­tur beweise seit 30 Jah­ren als fest eta­blierte und unver­zicht­bare Insti­tu­tion der Düs­sel­dor­fer Kunst­szene, „wie wich­tig freie Räume für Krea­ti­vi­tät und Begeg­nung sind“, sagte er. Die Ein­rich­tung bleibe ein Motor für die kul­tu­relle Zukunft der jüngs­ten Gene­ra­tion der Stadt. „Kin­der und Jugend­li­che wer­den hier in ihren krea­ti­ven Aus­drucks­for­men geför­dert“, so Hintzsche. Damit setze die Stadt nicht nur Anreize bei Frei­zeit­an­ge­bo­ten und künst­le­ri­scher Nach­wuchs­för­de­rung, son­dern stärke Kin­der und Jugend­li­che auch in ihrer sozia­len und gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Gemeinschaft.

Ein Anker­punkt für Bilk und ganz Düsseldorf
Die Bau­Kin­der­Kul­tur bie­tet Kin­dern und Jugend­li­chen viel­fäl­tige Frei­zeit- und Feri­en­an­ge­bote. Durch gemein­same Aktio­nen stärkt sie den Zusam­men­halt im Quar­tier und bringt Men­schen unter­schied­li­cher Hin­ter­gründe zusam­men. Mit stadt­wei­ten Pro­jek­ten, Aus­stel­lun­gen und den belieb­ten „FamilyArt“-Workshops erreicht die Ein­rich­tung Fami­lien aus dem gesam­ten Stadt­ge­biet und ist fes­ter Bestand­teil des kul­tu­rel­len Ange­bots der Landeshauptstadt.

Kul­tu­relle Teil­habe unab­hän­gig vom Elternhaus
Im Mit­tel­punkt der Arbeit ste­hen Kin­der im Alter von sechs bis 13 Jah­ren. Unter Anlei­tung aus­ge­bil­de­ter Künst­le­rin­nen und Künst­ler ler­nen sie hand­werk­li­che und künst­le­ri­sche Tech­ni­ken wie Zeich­nen, Gip­sen oder Töp­fern. Das Kon­zept setzt auf einen mög­lichst nied­rig­schwel­li­gen Zugang: Die Ange­bote sind häu­fig kos­ten­frei, zumin­dest aber kos­ten­güns­tig. So kön­nen Kin­der unab­hän­gig von ihrer fami­liä­ren Situa­tion aktiv am kul­tu­rel­len Leben teil­neh­men. Das gemein­same Arbei­ten an eige­nen The­men und die Prä­sen­ta­tion der Ergeb­nisse in Aus­stel­lun­gen bauen Hem­mun­gen ab, wecken die Begeis­te­rung für eigene Aus­drucks­for­men und stär­ken nach­hal­tig das Selbst­ver­trauen der Kinder.

Jung und Alt auf Augenhöhe
Ein beson­de­rer Schwer­punkt der päd­ago­gi­schen Arbeit liegt auf gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den For­ma­ten. Rei­hen wie „Fami­ly­Art“ und „Fri­ends­Art“ brin­gen Kin­der und ihre erwach­se­nen Bezugs­per­so­nen zusam­men. Beim gemein­sa­men krea­ti­ven Arbei­ten und Expe­ri­men­tie­ren mit neuen Mate­ria­lien begeg­nen sich die Gene­ra­tio­nen auf Augen­höhe. Das för­dert nicht nur den fami­liä­ren Zusam­men­halt, son­dern regt auch den Aus­tausch zwi­schen Jung und Alt an.

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