Düsseldorfer EG schießt die Eislöwen aus dem Dome

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Die Düsseldorfer EG hat ihre Siegesserie in der Deutschen Eishockey Liga fortgesetzt. Die Rot-Gelben bezwangen die Dresdner Eislöwen mit 6:1 (2:0, 4:1, 0:0) und feierten damit den achten Erfolg in Folge. Vor 4.500 Zuschauern im PSD BANK DOME zeigte die DEG über weite Strecken ein begeisterndes Eishockey.
Personelle Änderungen im Kader
Trainer und Team nahmen im Vergleich zum letzten Spiel einige Änderungen vor. Carter Turnbull und Max Balinson rückten zurück in die Mannschaft, Yushiroh Hirano rotierte dafür heraus. Im Tor stand erneut Niklas Lunemann.
Zäher Beginn, später Doppelschlag
Die Partie der beiden hoch eingeschätzten Teams begann zunächst eher unspektakulär. Beide Mannschaften neutralisierten sich, klare Torchancen blieben die Ausnahme. Wenn doch einmal einer durchkam, waren die Torhüter zur Stelle: auf Dresdner Seite Fabian Hegmann, der in der DEG-Jugend ausgebildet wurde, auf Düsseldorfer Seite Lunemann. Schon schien ein torloses erstes Drittel in der Luft zu liegen, da schlugen die Gastgeber zu. Im ersten Powerplay des Abends stand die Düsseldorfer Paradereihe mit Brett Kemp, Corey Mackin, Erik Bradford und Max Faber auf dem Eis. Der Puck kam zu Turnbull, der zum Tor zog und mit einem Handgelenkschuss das 1:0 erzielte (17:23). Die Vorlagen gaben Faber und Bradford. Ein Sonderlob verdiente sich Kemp, der vor Hegmann hochgesprungen war und dem Keeper damit die Sicht genommen hatte. Und es kam noch besser: 28 Sekunden vor der ersten Pause lief Ville Järveläinen allein auf Hegmann zu und schob den Puck durch dessen Beine zum 2:0 ins Netz (19:32), erneut nach Vorlagen von Faber und Bradford.
Mitteldrittel im Rausch
Im zweiten Abschnitt drängten zunächst die Eislöwen, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Dann schlug die DEG zurück, und zwar gleich mehrfach. Die vierte Reihe startete einen Konter: Shawn O’Donnell passte auf den mitstürmenden Matthias Pischoff, der trocken ins obere Eck abschloss (25:22). Die zweite Vorlage zum 3:0 gab Mateu Späth. Nur 13 Sekunden später fiel schon das 4:0. Andrew Bodnarchuck zog von der rechten Seite ab, und der Puck flog knapp an den Ohren von Hegmann vorbei mit Wucht ins Netz (25:35). Die Vorlagen lieferten Fabian Herrmann und Turnbull. Das war zu viel für den tapferen Hegmann, für ihn ging Marvin Bebmer ins Tor.
Nun spielte sich die DEG fast in einen Rausch, die Dresdner wankten erheblich. Zunächst gelang Lukas Buschbeck der Ehrentreffer für die Eislöwen (30:08), dann erhöhte Faber im Powerplay auf 5:1 (35:25, Vorlagen Mackin und Turnbull). Kurz vor der zweiten Pause traf Turnbull zum 6:1 (36:57), natürlich wieder nach Vorlagen von Faber und Bradford. „Oh, wie ist das schön“, sangen die Fans, die an diesem Abend allerdings in zu geringer Zahl gekommen waren.
Ruhiger Schlussabschnitt
Im letzten Drittel ging es deutlich weniger hitzig zu. Die ersten 40 Minuten waren von vielen Strafen und Zweikämpfen geprägt gewesen, dazu kam eine von Bodnarchuck klar gewonnene Rauferei. Nun beruhigte sich das Spiel, Tore fielen zunächst keine mehr. Ein schöner Angriff über Leon Niederberger, Kevin Orendorz und Jason Bast brachte leider nicht den Treffer zum 7:1. So blieb es beim 6:1, und die Zuschauer hatten auch so ihren Spaß.
Freiburg kommt am Freitag
Schon am Freitag steht das nächste Heimspiel an. Um 19:30 Uhr gastiert der EHC Freiburg im PSD BANK DOME. Tickets gibt es unter www.degtickets.de und an der Abendkasse. Bei der aktuellen Form der Mannschaft hätte sie mehr Zuschauer verdient.