Düsseldorfer Gesundheitsamt wirbt für Grippeschutzimpfung

Symbolbild © 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT
Mit den sinkenden Temperaturen steigen auch die Erkältungszahlen: Wenn sich wieder mehr Menschen in Innenräumen aufhalten, haben Viren leichtes Spiel. Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf ruft die Bürgerinnen und Bürger deshalb dazu auf, sich impfen zu lassen und damit sich selbst und andere zu schützen.
Empfehlung vor allem für Risikogruppen
Nach Angaben der Behörde richtet sich die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) insbesondere an vulnerable Personengruppen sowie an Menschen, die mit diesen regelmäßig Kontakt haben. Gegen Influenza und SARS-CoV‑2, im Alltag meist Grippe und Covid genannt, kann eine jährliche Schutzimpfung vorbeugen. Menschen ab 75 Jahren wird zusätzlich eine Impfung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) nahegelegt. Die meisten Erkältungskrankheiten werden von Viren ausgelöst.
Impfung beim Hausarzt oder in der Apotheke
Geimpft wird in Hausarztpraxen und in einigen Apotheken. Der volle Schutz baut sich nach rund zehn bis 14 Tagen auf, wer sich impfen lassen möchte, sollte also nicht bis zum Höhepunkt der Erkältungswelle warten. Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden, weil sich die Erreger verändern und der Immunschutz mit der Zeit nachlässt.
Gefahr für Vorerkrankte, Ältere und Kinder
Für grundsätzlich gesunde Menschen sind Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber vor allem lästig und sorgen über mehrere Tage für Unwohlsein. Bei Vorerkrankten, älteren Menschen und Kindern kann eine solche Erkrankung dagegen lebensbedrohlich verlaufen. Wer sich schützt, trägt deshalb auch dazu bei, andere vor schweren Verläufen zu bewahren.
Weitere Informationen im Netz
Die aktuellen Empfehlungen der STIKO sind auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts einsehbar. Tiefergehende Informationen und Handlungsempfehlungen bei Atemwegserkrankungen bietet das Bundesinstitut für Öffentliches Gesundheitswesen unter infektionsschutz.de.