Brumisateur auf dem Schadowplatz in Betrieb © Lokalbüro

Brumi­sa­teur auf dem Scha­dow­platz in Betrieb © Lokalbüro

 

Wer in die­sen hei­ßen Som­mer­ta­gen durch die Innen­stadt schlen­dert, kann sich auf dem Scha­dow­platz eine kleine Erfri­schung gön­nen. Seit Sams­tag, 11. Juli, ist dort der stadt­ei­gene Brumi­sa­teur wie­der im Ein­satz und ver­sprüht täg­lich zwi­schen 10 und 19 Uhr fei­nen Was­ser­ne­bel. Bis ein­schließ­lich Frei­tag, 17. Juli, kön­nen Pas­san­ten dort der Hitze für einen Moment entkommen.

Ein zwei­tes Gerät folgt zu Beginn der Som­mer­fe­rien: Auf dem Kirch­platz nimmt dann die soge­nannte „Kühl­box” der Stadt­werke Düs­sel­dorf AG ihren Betrieb auf. Die Eigen­ent­wick­lung der Stadt­werke war bereits im ver­gan­ge­nen Jahr an glei­cher Stelle im Ein­satz und hatte sich dort bewährt.

Brumi­sa­teure sind vor allem aus Frank­reich bekannt, wo sie seit Lan­gem auf öffent­li­chen Plät­zen für Abküh­lung sor­gen. Anders als man ver­mu­ten könnte, wer­den Nut­zer dabei nicht nass – der feine Was­ser­ne­bel kühlt die Haut, ohne sie zu durch­näs­sen. Der Begriff selbst stammt vom fran­zö­si­schen Wort „la brume”, was so viel wie Nebel bedeu­tet. Der Effekt kann sich durch­aus spür­bar aus­wir­ken: Bis zu zehn Grad Cel­sius Abküh­lung sind laut Stadt möglich.

Neben den Brumi­sa­teu­ren setzt Düs­sel­dorf auch auf ein wach­sen­des Netz an Trink­brun­nen. Gemein­sam mit der Stadt­werke Düs­sel­dorf AG stellt die Lan­des­haupt­stadt an der­zeit 31 Stand­or­ten im Stadt­ge­biet kos­ten­lo­ses Trink­was­ser bereit. Wer unter­wegs ist, kann dort seine Fla­sche auf­fül­len oder sich direkt erfri­schen. Die Stadt will das Netz wei­ter aus­bauen – lang­fris­tig sol­len rund 60 Trink­brun­nen über das gesamte Stadt­ge­biet ver­teilt sein.

Eine Über­sicht über alle Trink­brun­nen sowie wei­tere kühle Rück­zugs­orte für heiße Tag fin­det sich auf der inter­ak­ti­ven Karte der Stadt unter www.duesseldorf.de/kuehle-orte.