Blick auf die Theodor-Heuss-Brücke © Lokalbüro

Blick auf die Theo­dor-Heuss-Brü­cke © Lokalbüro

 

Auto­fah­rer in Düs­sel­dorf kön­nen auf­at­men: Die für Ende Juli ange­kün­digte nächt­li­che Voll­sper­rung der Theo­dor-Heuss-Brü­cke ist nicht mehr nötig. Grund ist, dass die tur­nus­mä­ßige Prü­fung der Trag­seile bereits deut­lich frü­her als vor­ge­se­hen abge­schlos­sen wer­den konnte.

Ursprüng­lich hatte die Lan­des­haupt­stadt zwei Sperr­wo­chen­en­den im Juni und Juli ein­ge­plant, an denen die Fahr­bah­nen jeweils nachts kom­plett für den moto­ri­sier­ten Ver­kehr gesperrt wer­den soll­ten. Sol­che Kon­trol­len sind laut Vor­schrift regel­mä­ßig durch­zu­füh­ren und die­nen dazu, den Zustand der tra­gen­den Bau­teile der Brü­cke zu überwachen.

Am ers­ten Sperr­wo­chen­ende vom 26. bis 28. Juni lief jedoch alles bes­ser als erwar­tet. Das mit der Prü­fung beauf­tragte Fach­un­ter­neh­men konnte durch gutes Wet­ter, eine enge Abstim­mung mit der Stadt sowie den Ein­satz von mehr Per­so­nal und zusätz­li­cher Zugangs­tech­nik sämt­li­che Arbei­ten bereits in die­ser einen Nacht erledigen.

Die für das Wochen­ende vom 31. Juli bis 2. August geplante zweite Sperr­phase ent­fällt damit voll­stän­dig. Wer auf die Brü­cke ange­wie­sen ist, muss sich an die­sem Ter­min also nicht auf Umlei­tun­gen oder Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen einstellen.

Die Prü­fung der Trag­seile war Teil der regel­mä­ßi­gen Bau­werks­un­ter­su­chun­gen nach DIN 1076, die für Brü­cken bun­des­weit vor­ge­schrie­ben sind