Symbolbild:Mit dem Rad auf Ent­de­ckungs­tour gehen © Lokalbüro

 

 

Die Som­mer­fe­rien bie­ten die pas­sende Gele­gen­heit, Düs­sel­dorf und das Umland mit dem Fahr­rad zu erkun­den. Ob eine ruhige Fahrt am Rhein ent­lang, ein Aus­flug ins Grüne mit der Fami­lie oder eine Tages­tour in die Nach­bar­städte – wer seine nächste Rad­tour plant, kann dafür auf zwei bewährte Hilfs­mit­tel zurück­grei­fen: den über­ar­bei­te­ten Rad­rou­ten­pla­ner NRW und das Kno­ten­punkt­sys­tem, das seit 2024 auch in Düs­sel­dorf zur Ver­fü­gung steht.

Der Rad­rou­ten­pla­ner NRW ist grund­le­gend erneu­ert wor­den und bringt einige nütz­li­che Neue­run­gen mit. Dazu gehö­ren eine moder­nere Kar­ten­dar­stel­lung, eine optio­nale 3D-Ansicht sowie Wet­ter­da­ten ent­lang der geplan­ten Stre­cke. Auch Hin­weise auf Gas­tro­no­mie und Rad­ser­vice-Sta­tio­nen wer­den nun direkt ange­zeigt, was die Pla­nung und Durch­füh­rung von Tou­ren erleich­tern soll. Erwei­tert wurde zudem die Rou­ten­funk­tion selbst: The­men­rou­ten las­sen sich schnel­ler fin­den, Rück­fahr­ten zum Start­punkt kön­nen auto­ma­tisch berech­net wer­den, und meh­rere GPS-Tracks las­sen sich gleich­zei­tig ein­blen­den. Damit eig­net sich der Pla­ner sowohl für kurze Fei­er­abend­run­den als auch für mehr­tä­gige Rad­rei­sen durch Nord­rhein-West­fa­len. Abruf­bar ist das Ange­bot unter www.radroutenplaner.nrw.de.

Wer lie­ber ohne Smart­phone unter­wegs ist, kann sich am Kno­ten­punkt­sys­tem ori­en­tie­ren. Das nach nie­der­län­di­schem Vor­bild ent­wi­ckelte Weg­wei­sungs­sys­tem ist an das regio­nale Netz des Rad­re­gion Rhein­land e.V. ange­bun­den, dem die Lan­des­haupt­stadt seit 2024 ange­hört. Über die­ses Netz las­sen sich abwechs­lungs­rei­che Stre­cken weit über die Düs­sel­dor­fer Stadt­grenze hin­aus erra­deln. Die The­men­rou­ten der Rad­re­gion Rhein­land füh­ren dabei zu beson­de­ren Orten, Sehens­wür­dig­kei­ten und Land­schaf­ten – etwa ent­lang des Rheins, durch his­to­ri­sche Orts­kerne oder zu kul­tu­rel­len Zie­len. Geplant wer­den kön­nen sie sowohl über den Rad­rou­ten­pla­ner NRW als auch über die Kno­ten­punkt­weg­wei­sung vor Ort.

Ein beson­de­rer Tipp für Aus­flüg­ler ist die neue The­men­route „Japan erle­ben in Düs­sel­dorf”. Auf rund 20 Kilo­me­tern führt sie zu Orten, die das japa­ni­sche Leben in der Stadt sicht­bar machen – Düs­sel­dorf beher­bergt die größte japa­ni­sche Gemeinde Deutsch­lands und eine der größ­ten in ganz Europa. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu die­ser Route gibt es unter www.visitduesseldorf.de/knotenpunktroute.

Die Kno­ten­punkte sind zudem in den Rad­rou­ten­pla­ner NRW inte­griert und kön­nen dort digi­tal für die indi­vi­du­elle Tou­ren­pla­nung genutzt wer­den. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur Düs­sel­dor­fer Kno­ten­punkt­weg­wei­sung sowie zu wei­te­ren aus­ge­wähl­ten Tou­ren fin­den sich unter www.visitduesseldorf.de/knotenpunktroute, Nähe­res zur Rad­re­gion Rhein­land unter www.radregionrheinland.de.

Wer den Rad­sport lie­ber live erle­ben möchte, sollte sich den Sonn­tag, 9. August, vor­mer­ken. Dann ver­wan­delt sich die Königs­al­lee beim tra­di­ti­ons­rei­chen Rad­fes­ti­val „Rund um die Kö” wie­der in eine Bühne für den Rad­sport. Neben Ren­nen für Pro­fis ste­hen auch Wett­be­werbe für Nach­wuchs- und Hob­by­fah­rer auf dem Pro­gramm, dazu ein Rah­men­pro­gramm mit Mit­mach­ak­tio­nen, Gas­tro­no­mie und Ange­bo­ten rund ums Fahr­rad. Der Ein­tritt für Zuschauer ist frei. Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.rundumdiekoe.de.