
ruka erhält den Förderpreis Bandprofessionalisierung 2026 von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. Mit ihrem organischen Mix aus Indie- und Alternative-Pop, ergänzt durch rockige Elemente, überzeugte die 25-Jährige die Jury. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Nils Ladewik
Die Düsseldorfer Musikerin ruka ist mit dem erstmals vergebenen Förderpreis Bandprofessionalisierung 2026 der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf ausgezeichnet worden. Die Jury zeigte sich beeindruckt von ihrem organischen Mix aus Indie- und Alternative-Pop mit rockigen Einflüssen. Inhaltlich beschäftigt sich die 25-Jährige in ihren Songs mit Themen wie Alltag, Erwachsenwerden, Trauer und mentaler Gesundheit.
Der Preis wird von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf erstmals in Kooperation mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf vergeben und ergänzt das seit 15 Jahren bestehende Förderprogramm Bandprofessionalisierung. Für ruka bedeutet die Auszeichnung eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro für Live-Auftritte sowie eine individuelle Begleitung durch einen Musikcoach.
Die Preisträgerin hat Musik und Medien mit dem Schwerpunkt Jazz- und Pop-Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf studiert. Im März dieses Jahres veröffentlichte sie ihre Debüt-EP “Why Don’t You Care?”.
Die Bandprofessionalisierung des städtischen Kulturamts fördert bereits seit 2011 junge Musikerinnen, Musiker und Bands aus Düsseldorf auf ihrem Weg in die Professionalität. Pro Jahr erhalten ausgewählte Acts jeweils 5.000 Euro, die etwa in Bandcoachings, Albumproduktionen oder Videodrehs fließen können. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Jule Blumt, Rhythmussportgruppe, Love Machine und Julika. Für dieses Jahr wurden vom Kulturamt bereits die Indie-Band Attic Ocean und die Art-Pop-Künstlerin Thunder Bae ausgezeichnet.
Ab 2027 soll die Bandprofessionalisierung wieder regulär öffentlich ausgeschrieben werden. Durch die Unterstützung der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf sollen künftig drei statt bisher zwei Förderungen pro Jahr möglich sein.
Über die Vergabe des neuen Förderpreises entschied dieselbe Jury, die bereits für die Bandprofessionalisierung zuständig ist: Ina Schulz (Schubert Music), Melanie Schrader (PUBLICTUNE), Crystin Fawn (Musikerin und Labelchefin von Electric Lounge), Prof. Dieter Falk (Produzent), Christian Elze (Spektakulum) und Miguel Passarge (zakk).