Schwer Unfall auf der Frankfurter Straße © Patrick Schüller

Schwer Unfall auf der Frank­fur­ter Straße © Patrick Schüller

 

UPDATE:

In Garath ist es am Mitt­woch­nach­mit­tag zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall gekom­men. Auf der Frank­fur­ter Straße fuhr ein Lkw auf meh­rere war­tende Fahr­zeuge auf und löste damit eine Ket­ten­re­ak­tion aus, bei der fünf Men­schen ver­letzt wur­den, zum Teil schwer.

Wie die Poli­zei Düs­sel­dorf mit­teilte, ereig­nete sich der Unfall gegen 14:09 Uhr. Nach ers­ten Ermitt­lun­gen fuhr ein 68 Jahre alter Lkw-Fah­rer aus Mainz aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf einen vor ihm fah­ren­den Golf auf, den eine 65-jäh­rige Düs­sel­dor­fe­rin steu­erte. Der Auf­prall war so hef­tig, dass der Golf auf einen davor ste­hen­den Touran gescho­ben wurde, den eben­falls ein 65-jäh­ri­ger Düs­sel­dor­fer fuhr. Die­ser wie­derum wurde auf das Heck eines war­ten­den Seat Arona gedrückt, gesteu­ert von einem 50-jäh­ri­gen Düs­sel­dor­fer. Eine 32-jäh­rige Auto­fah­re­rin aus Mon­heim am Rhein, die auf der Frank­fur­ter Straße in Rich­tung Innen­stadt unter­wegs war, konnte den in den Ein­mün­dungs­be­reich gescho­be­nen Fahr­zeu­gen im letz­ten Moment ausweichen.

Die Ver­let­zun­gen der Betei­lig­ten fie­len unter­schied­lich schwer aus. Der Lkw-Fah­rer wurde mit einem Ret­tungs­wa­gen ambu­lant in ein Kran­ken­haus gebracht. Deut­lich schwe­rer traf es die Fah­re­rin des Golf: Sie musste von der Feu­er­wehr aus dem stark beschä­dig­ten Fahr­zeug befreit wer­den und kam zur sta­tio­nä­ren Behand­lung in eine Kli­nik. Nach ers­ten Anga­ben konnte eine Lebens­ge­fahr zwi­schen­zeit­lich nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Der Fah­rer des Touran wurde eben­falls ambu­lant behan­delt, der Fah­rer des Seat Arona konnte das Kran­ken­haus nach ambu­lan­ter Ver­sor­gung wie­der ver­las­sen. Die Auto­fah­re­rin aus Mon­heim erlitt leichte Verletzungen.

Ein Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me­team sicherte im Anschluss die Spu­ren am Unfall­ort. Die Frank­fur­ter Straße musste bis etwa 16:00 Uhr voll­stän­dig gesperrt wer­den, was zu erheb­li­chen Behin­de­run­gen im Ver­kehr führte. Die Ermitt­lun­gen zur genauen Unfall­ur­sa­che dau­ern an.