Von Gabriele Schreckenberg

Mont­martre ist der iko­ni­sche Platz auf einem Hügel in Paris, an dem sich Kunst­be­geis­terte tref­fen, schlen­dern und die Werke zahl­rei­cher Künst­ler betrachten.

Die Kai­sers­wert­her Kai­ser­pfalz liegt zwar nicht auf einem Hügel und auch nicht in Paris, dafür aber direkt am Rhein – an einem der idyl­lischs­ten Plätze der Stadt.

Dort, wo einst Kai­ser Bar­ba­rossa herrschte, steht am 8. und 9. August die Kunst im Mit­tel­punkt. An bei­den Tagen ver­wan­delt sich das his­to­ri­sche Gelände jeweils von 11 bis 18 Uhr in eine Open-Air-Galerie.

„Klein Mont­martre“ heißt der Ver­ein, der mit sei­nem gleich­na­mi­gen Kunst­markt für krea­tive Viel­falt sorgt.

Plakat: Klein Montmartre

Ein Her­zens­pro­jekt

Die Open-Air-Gale­rie schafft eine beson­dere Atmo­sphäre. Besu­cher kön­nen die Kunst­werke ent­de­cken, mit den Künst­lern ins Gespräch kom­men und ein­fach ein­mal abschal­ten. Mit Blick auf den Rhein fällt das beson­ders leicht.

„Wir möch­ten Kai­sers­werth als leben­di­gen Treff­punkt für Kunst und Kul­tur erleb­bar machen“, sagt die Vor­sit­zende Andrea Dah­men. Der Kunst­markt sei ein Her­zens­pro­jekt, das den Stadt­teil in einem ganz beson­de­ren Licht zeige.

Auch für das leib­li­che Wohl ist gesorgt.

Klein Mont­martre an der Kai­ser­pfalz
8. und 9. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr