Start zum 300 km Rennen © LB / Olaf Oidtman

Start zum 300 km Ren­nen © LB / Olaf Oidtmann

 

Fast 760 Rad­sport­ler haben am Sams­tag den Rad­ma­ra­thon „Düs­sel­dorf 300″ absol­viert – bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren von über 30 Grad Cel­sius, einem nächt­li­chen Gewit­ter und umge­stürz­ten Ästen. Gefah­ren wur­den drei Distan­zen: 200, 300 und erst­mals auch 400 Kilo­me­ter rund um die Lan­des­haupt­stadt. Aus­ge­rich­tet wurde das Event vom Cycling Club Düs­sel­dorf, dem größ­ten Fahr­rad­club der Stadt.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler eröff­nete die Ver­an­stal­tung als Schirm­herr und fuhr anschlie­ßend rund 20 Kilo­me­ter im Fah­rer­feld mit. Den schnells­ten Ziel­ein­lauf auf der 400-Kilo­me­ter-Ultrastre­cke legte der gebür­tige Düs­sel­dor­fer Mar­ten Spre­cher hin: Er hatte bereits um 14:30 Uhr das Ziel erreicht – nach 15,5 Stun­den Fahr­zeit. Die ers­ten Star­ter der 400-Kilo­me­ter-Runde waren bereits kurz nach Son­nen­un­ter­gang um 23 Uhr am Frei­tag­abend los­ge­zo­gen, wäh­rend der offi­zi­elle Start­schuss für die 200- und 300-Kilo­me­ter-Distan­zen ab 6 Uhr mor­gens fiel. Start und Ziel war das Gelände des Spon­sors Alma Sports Club in Düs­sel­dorf-Heerdt. Die letz­ten Fah­rer erreich­ten das Ziel gegen 22:30 Uhr – müde, aber glücklich.

Spre­cher erzielte auf der lan­gen Stre­cke eine Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit von über 27 Stun­den­ki­lo­me­tern. Die Frau­en­quote lag bei 20 Pro­zent, das Durch­schnitts­al­ter bei rund 39 Jah­ren – bei­des Werte, die im Ver­gleich mit ande­ren Rad­ma­ra­thons die­ser Art als Erfolg gewer­tet wer­den. Auf Ein­la­dung des Sport­amts Düs­sel­dorf nah­men zudem sechs Sport­ler aus der Part­ner­stadt Chem­nitz teil. Mehr als ein Drit­tel der Teil­neh­mer trug das eigens für die Ver­an­stal­tung ent­wor­fene Tri­kot von GOBIK.

Ermög­licht wurde das Event durch das ehren­amt­li­che Team des Cycling Club Düs­sel­dorf, das die Ver­an­stal­tung mona­te­lang in sei­ner Frei­zeit orga­ni­siert hatte – unter­stützt von rund 50 Vol­un­teers aus Düs­sel­dorf und Umge­bung, dar­un­ter auch Neu-Düs­sel­dor­fer aus China und der Ukraine. „Beson­ders gefreut hat uns das Enga­ge­ment der vie­len wei­te­ren Vol­un­teers, unter ande­rem Neu-Düs­sel­dor­fern aus China und der Ukraine, die Düs­sel­dorfs größte Rad­sport­ver­an­stal­tung mit auf die Beine gestellt haben”, sagte Ste­phan Hörsken, Ver­an­stal­ter und Vor­sit­zen­der des Cycling Club Düs­sel­dorf. Ins­ge­samt lagen über 780 Anmel­dun­gen vor, davon mehr als 80 allein für die 400-Kilometer-Strecke.

Düs­sel­dorf 300 fand 2026 zum sechs­ten Mal statt. Die nächste Aus­gabe ist für Juni 2027 gepla

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