Startboxenziehung zum 168. Henkel-Preis der Diana © Düsseldorfer Reiter- und Rennverein von 1844 e.V. / Anne Orthen

Start­bo­xen­zie­hung zum 168. Hen­kel-Preis der Diana © Düs­sel­dor­fer Rei­ter- und Renn­ver­ein von 1844 e.V. / Anne Orthen

 

Am Sonn­tag, 2. August, ver­wan­delt sich die Galopp­renn­bahn in Düs­sel­dorf-Gra­fen­berg wie­der in die Bühne des wich­tigs­ten Renn­ta­ges der Sai­son. Im Mit­tel­punkt steht der 168. Hen­kel-Preis der Diana, das bedeu­tendste Zucht­ren­nen Deutsch­lands für drei­jäh­rige Stu­ten, dotiert mit 500.000 Euro Preis­geld. Aus­rich­ter ist der Düs­sel­dor­fer Rei­ter- und Renn­ver­ein gemein­sam mit Haupt­spon­sor Hen­kel, der in die­sem Jahr zugleich sein 150-jäh­ri­ges Fir­men­ju­bi­läum feiert.

Sech­zehn Stu­ten kämp­fen um die Krone

Über 2.200 Meter gehen sech­zehn Kan­di­da­tin­nen an den Start, um sich den Titel und das inter­na­tio­nale Renom­mee des Ren­nens zu sichern. Als Favo­ri­tin gilt die bis­lang bei vier Starts unbe­siegte Fran­zö­sin Lapo­theose unter Jockey Alexis Pou­chin aus dem Stall von Trai­ner Yann Bar­be­rot. Zuletzt gewann die Stute den renom­mier­ten Prix Saint Alary in Paris-Longchamp und löste damit ihr Ticket für das Ren­nen in Düsseldorf.

Eben­falls unge­schla­gen gehen die deut­schen Teil­neh­me­rin­nen Night Breath (Trai­ner Mar­cel Weiß, Rei­te­rin Sibylle Vogt) und Nacht­eule (Trai­ner Peter Schier­gen, Jockey Bauyrz­han Murz­abayev) ins Ren­nen. Schier­gen hätte die Chance auf sei­nen sechs­ten Diana-Sieg – ebenso wie Andreas Wöh­ler, der mit Soreanga (Edu­ardo Pedroza) und Lady Evi (David Liska) gleich zwei aus­sichts­rei­che Pferde sat­telt und damit sogar das sel­tene Dou­ble aus Derby- und Diana-Sieg schaf­fen könnte.

Für Auf­merk­sam­keit sorgt zudem das kleinste teil­neh­mende Quar­tier: Trai­ne­rin Sarah Weis schickt die für den Stall Lucky Owner trai­nierte Believe in Me mit Jockey René Piechulek ins Ren­nen, der die anspruchs­volle Düs­sel­dor­fer Bahn bes­tens kennt. Als ein­zige Lokal­ver­tre­te­rin tritt The Magic Melody unter Vor­jah­res­sie­ger-Jockey Leon Wolff an, gilt im Feld aller­dings eher als Außenseiterin.

Fritz Hen­kel-Preis als zwei­ter Höhepunkt

Neben dem Diana-Ren­nen sorgt auch der Fritz Hen­kel-Preis für sport­li­che Span­nung: Die mit 55.000 Euro dotierte Gruppe-3-Prü­fung über 1.600 Meter führt Kult­pferd Best Light­ning als Favo­ri­ten auf die Bahn – ein mehr­fa­cher Gruppe-Sie­ger mit gro­ßer Fan­ge­meinde und aus­ge­wie­se­ner Spe­zia­list für den Düs­sel­dor­fer Kurs.

Fünf Ren­nen im World Pool übertragen

Erst­mals wer­den gleich fünf Ren­nen des Renn­ta­ges – dar­un­ter der Hen­kel-Preis der Diana – über den World Pool des Hong Kong Jockey Club in 27 Län­der auf allen Kon­ti­nen­ten über­tra­gen. Auf­ge­nom­men wer­den dabei nur Renn­tage von her­aus­ra­gen­der inter­na­tio­na­ler Bedeu­tung. Düs­sel­dorf-Galopp-Prä­si­dent Dr. Alex­an­der Bethke-Jae­ni­cke zeigte sich über die gestie­gene inter­na­tio­nale Reso­nanz erfreut. Für Wett­freunde bedeu­tet die Anbin­dung an den World Pool grö­ßere Wett­pools sowie leicht ver­än­derte Wett­an­ge­bote, die im Pro­gramm­heft nach­zu­le­sen sind.

Wer gerne kom­bi­niert, kommt an die­sem Tag eben­falls auf seine Kos­ten: Neben einer V4-Wette mit 10.000 Euro und einer Vie­rer­wette mit 11.111 Euro Garan­tie­aus­zah­lung wird auch eine Quin­tett-Wette mit 25.000 Euro ange­bo­ten. Sie star­tet erst­mals mit einem redu­zier­ten Grund­ein­satz von nur 10 Cent, sodass beim Tip­pen der ers­ten fünf aus 16 Pfer­den kräf­tig kom­bi­niert wer­den kann.

Fami­li­en­pro­gramm und Jubiläumsrückblick

Auch abseits der Renn­bahn hat der Hen­kel-Renn­tag eini­ges zu bie­ten. Zahl­rei­che Mar­ken des Kon­zerns, dar­un­ter Per­sil, Schauma und Pat­tex, laden mit Aktio­nen und Gewinn­spie­len zum Mit­ma­chen ein. Für jün­gere Gäste gibt es Bas­tel­sta­tio­nen, Karus­sell­fahr­ten und Pony­rei­ten, wäh­rend sich Erwach­sene in der Pick­nick-Area mit Blick auf die Renn­bahn und Live-Musik ent­span­nen kön­nen. Anläss­lich des 150-jäh­ri­gen Fir­men­ju­bi­lä­ums erhal­ten die Besu­cher zudem Ein­bli­cke in die Geschichte von Hen­kel. Beim Dosen­wer­fen las­sen sich gleich­zei­tig gemein­nüt­zige Initia­ti­ven unterstützen.

Ein wei­te­res High­light ist der Syoss-Hut-Wett­be­werb, bei dem die krea­tivs­ten Kopf­be­de­ckun­gen prä­miert wer­den. In der Jury sit­zen unter ande­rem Hen­kel-Auf­sichts­rats­vor­sit­zende Dr. Simone Bagel-Trah, Vor­stands­chef Cars­ten Kno­bel sowie Neuss’ Erste Bei­geord­nete Meike Fol­kerts. Auf die Gewin­ner war­ten Preise wie ein Well­ness-Auf­ent­halt im Vabali Spa Düs­sel­dorf und Ein­kaufs­gut­scheine bei Fal­co­neri und Breuninger.

Tickets und Anreise

Kar­ten gibt es online unter shop.duesseldorf-galopp.de sowie an der Tages­kasse. Steh­plätze kos­ten 19 Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 12 Jahre haben freien Ein­tritt. Zu jedem online gebuch­ten Ticket liegt nach Ver­füg­bar­keit ein Pro­gramm­heft bei. Ein­lass und Beginn des Rah­men­pro­gramms sind ab 12 Uhr. Da die Park­plätze rund um die Renn­bahn begrenzt sind, emp­fiehlt sich die Anreise mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Kos­ten­lose Shut­tle­busse brin­gen Besu­cher vom Park­platz am Stau­fen­platz sowie vom Metro-Park­platz an der Schlü­ter­straße direkt zur Galopp­renn­bahn in Düsseldorf-Grafenberg.