Feuerwehr

Sym­bol­bild Feu­er­wehr Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Ein Zwi­schen­fall in einem Schwimm­bad an der Bach­straße in Bilk hat die Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr am Sonn­tag­mor­gen meh­rere Stun­den lang beschäf­tigt. Wie die Feu­er­wehr mit­teilte, ging die Alar­mie­rung um 08:22 Uhr bei der Leit­stelle ein. Grund war eine che­mi­sche Reak­tion, bei der Betriebs­stoffe aus­ge­tre­ten waren.

Die Ein­satz­kräfte rück­ten umge­hend aus und sicher­ten das betrof­fene Areal in Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­gen. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen waren rund zehn Liter der Betriebs­mit­tel aus­ge­lau­fen. Diese wur­den mit spe­zi­el­len Bin­de­mit­teln auf­ge­nom­men, fach­ge­recht ver­packt und anschlie­ßend dem Betrei­ber des Schwimm­bads zur wei­te­ren Ent­sor­gung über­ge­ben. Als Vor­sichts­maß­nahme rich­tete die Feu­er­wehr zudem einen Dekon­ta­mi­na­ti­ons­platz ein, um eine mög­li­che Ver­un­rei­ni­gung der Ein­satz­kräfte auszuschließen.

Zwei Per­so­nen wur­den vom Ret­tungs­dienst vor­sorg­lich in ein Kran­ken­haus gebracht. Nähe­res zu ihrem Gesund­heits­zu­stand teilte die Feu­er­wehr nicht mit.

Ins­ge­samt waren rund 60 Ein­satz­kräfte im Ein­satz, dar­un­ter auch ehren­amt­li­che Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr. Nach gut drei­ein­halb Stun­den konn­ten die letz­ten Kräfte wie­der abrü­cken. Die Feu­er­wehr über­gab die Ein­satz­stelle anschlie­ßend an den Betrei­ber des Schwimm­bads. Wodurch die che­mi­sche Reak­tion genau aus­ge­löst wurde, ist bis­lang noch nicht geklärt.