
Fahrradstation © Lokalbüro
Die Landeshauptstadt Düsseldorf baut das Angebot an Fahrradabstellplätzen im gesamten Stadtgebiet weiter aus. Im Rahmen der Initiative “Fahrradstellplätze für Düsseldorf” entstehen in diesem Jahr mehr als 1.000 zusätzliche Stellplätze für Räder. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2018 sind bereits rund 5.000 neue Fahrradstellplätze an mehr als 300 Standorten in der Stadt geschaffen worden.
“Der Radverkehr nimmt in Düsseldorf kontinuierlich zu. Inzwischen werden 21 Prozent aller innerstädtischen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Damit das Fahrrad im Alltag eine attraktive Alternative ist, brauchen wir neben einer guten Radverkehrsinfrastruktur auch ausreichend sichere und komfortable Abstellmöglichkeiten”, sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität der Landeshauptstadt Düsseldorf. Man investiere deshalb gezielt in zusätzliche Fahrradstellplätze im gesamten Stadtgebiet.
Viele der neuen Standorte gehen auf konkrete Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sowie auf Anregungen aus den Bezirksvertretungen zurück. Die Stadt erhalte regelmäßig Hinweise, wo zusätzliche Fahrradstellplätze benötigt werden, so Zuschke. Diese Rückmeldungen seien eine wichtige Grundlage bei der Standortplanung. Ziel sei es, das Angebot dort zu erweitern, wo Fahrräder tatsächlich im öffentlichen Raum abgestellt werden und Bedarf bestehe.
Erstes Halbjahr mit mehr als 400 neuen Plätzen
Seit Januar 2026 wurden bereits mehr als 400 neue Fahrradstellplätze in verschiedenen Stadtteilen geschaffen. Die Errichtung weiterer Stellplätze ist bereits beauftragt und wird in den kommenden Monaten umgesetzt. Die neuen Abstellanlagen verteilen sich auf mehrere Stadtbezirke und verbessern das Angebot sowohl in dicht besiedelten Wohnquartieren als auch an wichtigen Zielen des Alltagsverkehrs.
Auch künftig können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für neue Standorte einreichen. Die Stadt prüft die eingehenden Wünsche und nimmt geeignete Standorte in die weitere Planung auf. Vorschläge für neue Fahrradstellplätze können online eingereicht werden unter www.duesseldorf.de/formulare/fahrradstaender.
Ausbau sicherer Fahrradstationen geht voran
Neben klassischen Fahrradbügeln baut die Landeshauptstadt gemeinsam mit der Stadttochter Connected Mobility Düsseldorf GmbH (CMD) auch das Angebot an sicheren Fahrradstationen kontinuierlich aus. Die abschließbaren und witterungsgeschützten Anlagen bieten vor allem für hochwertige Fahrräder und E‑Bikes eine sichere Abstellmöglichkeit. Je nach Standort verfügen die digital vernetzten Fahrradstationen über 8, 12, 16 oder 24 Stellplätze, die bequem über die FahrradStation-App reserviert und gebucht werden können.
In Düsseldorf gibt es inzwischen 43 Fahrradstationen, Stand Juli 2026. Im weiteren Jahresverlauf soll das Angebot weiter wachsen: Für 2026 sind noch sechs neue Mobilitätsstationen geplant, die bis Dezember fertiggestellt werden sollen. An vier dieser Standorte entstehen Fahrradstationen mit insgesamt 36 Stellplätzen. Darüber hinaus sind 72 weitere Stellplätze in alleinstehenden Fahrradstationen vorgesehen, die ab Herbst nach und nach umgesetzt werden.
“Gerade für Menschen, die ihr Fahrrad regelmäßig nutzen, ist die Frage nach einem sicheren Abstellplatz entscheidend. Das gilt insbesondere für E‑Bikes und hochwertige Fahrräder. Mit den Fahrradstationen schaffen wir ein zusätzliches Angebot, das komfortables und sicheres Fahrradparken auch im Quartier ermöglicht”, sagt Dr. David Rüdiger, Geschäftsführer der Connected Mobility Düsseldorf GmbH. Weitere Informationen zu den Fahrradstationen gibt es unter www.cmd.nrw/mobilitaetsangebote/fahrrad/fahrradstation.
Initiative läuft bereits seit 2018
Die Initiative “Fahrradstellplätze für Düsseldorf” läuft bereits seit dem Jahr 2018. Seit dem Start wurden rund 5.000 neue Fahrradstellplätze an mehr als 300 Standorten geschaffen, pro Jahr kommen inzwischen mehrere hundert neue Fahrradbügel im Stadtgebiet hinzu. Der Ausbau der Abstellmöglichkeiten ist Teil der kontinuierlichen Förderung des Radverkehrs in Düsseldorf. Neben dem Bau neuer Radverkehrsanlagen und dem Ausbau der Radleitrouten gehört auch eine komfortable und sichere Abstellinfrastruktur zu den Voraussetzungen für eine fahrradfreundliche Stadt.