
Niedrigwasser © Olaf Oidtmann
Nach den vergangenen Regentagen hat sich der Rhein in Düsseldorf deutlich erholt. Der Pegel liegt am Sonntagmorgen bei 52 Zentimetern. Damit ist der Fluss wieder ein gutes Stück von den extrem niedrigen Wasserständen der vergangenen Wochen entfernt.
Die vergangenen Regentage haben dem Rhein gutgetan. Am Pegel Düsseldorf wurden am Sonntagmorgen 52 Zentimeter gemessen. Noch vor wenigen Wochen hatte sich ein ganz anderes Bild gezeigt: Der Wasserstand war zeitweise so niedrig, dass der Düsseldorfer Pegel sogar einen Wert im Minusbereich anzeigte.
In diesem Jahr wurde zudem der bislang niedrigste Wasserstand gemessen. Die ungewöhnlich niedrigen Pegelstände machten deutlich, wie stark der Rhein auf längere trockene Wetterperioden reagiert. Für die Schifffahrt, die Natur und die Wasserversorgung sind solche Niedrigwasserphasen von besonderer Bedeutung.
Nun sorgt der Regen der vergangenen Tage für eine spürbare Entspannung. Der Rhein führt wieder mehr Wasser und der Pegel ist deutlich angestiegen. Von einem hohen Wasserstand kann allerdings noch keine Rede sein. 52 Zentimeter liegen weiterhin im niedrigen Bereich.
Trotzdem zeigt die Entwicklung, wie schnell sich der Wasserstand des Rheins nach ausreichenden Niederschlägen verändern kann. Für Düsseldorf bedeutet der Anstieg vor allem eines: Der Rhein hat sich von den extremen Niedrigwasserständen der vergangenen Wochen zunächst wieder etwas erholt.
Die aktuelle Entwicklung dürfte auch in den kommenden Tagen interessant bleiben. Entscheidend wird sein, wie viel Niederschlag in den Einzugsgebieten des Rheins fällt und ob sich die derzeitige Erholung fortsetzt.