Düsseldorf setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus

Symbolbild © 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT
Der Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V. ruft zu einer Kundgebung gegen Judenhass auf. Unter dem Motto „Es ist uns ernst: Gegen jeden Antisemitismus“ lädt der Vorstand des Vereins am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 18 Uhr auf den Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus ein. Das Datum ist bewusst gewählt: Am 7. Oktober jährt sich zum dritten Mal der terroristische Angriff der Hamas auf Israel.
Prominente Stimmen auf dem Marktplatz
Nach Einschätzung des Förderkreises hat der Antisemitismus in Europa und Deutschland seit diesem Tag stetig zugenommen. Jüdische Menschen könnten mitten in Düsseldorf nicht mehr angstfrei leben, kritisiert der Vorstand. Der Protest soll friedlich verlaufen und auf einer breiten bürgerschaftlichen und parteiübergreifenden Basis stehen. Der Verein will nach eigenen Angaben deutlich Position beziehen und sich zugleich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen.
Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller übernommen. Er wird ebenso sprechen wie die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, und die Aktivistin Rivkah Young, Vorsitzende von DUS4JEWS e.V. Henrike Tetz, Vorsitzende des Förderkreises, begrüßt die Gäste. Michael Szentei-Heise, Beisitzer im Vorstand, spricht das Schlusswort.
Zahlreiche Düsseldorfer Verbände und Vereine haben zugesagt, die Kundgebung zu unterstützen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Veranstalter ist der Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V.