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Neue Majestäten und Ehrungen beim Bilker Regimentskrönungsball

Neuer Regimentskönig ist Christian Hecker. mit seiner Regimentskönigin Patricia Kunkel © Regiment Bilk

Neuer Regi­ments­kö­nig ist Chris­tian Hecker. mit sei­ner Regi­ments­kö­ni­gin Patri­cia Kun­kel © Regi­ment Bilk

 

Beim St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ver­ein Düs­sel­dorf-Bilk gehört die Krö­nung der Majes­tä­ten nicht zum Schüt­zen­fest, son­dern hat ihren eige­nen Ter­min: Ende Sep­tem­ber lädt das Regi­ment zum Regi­ments­krö­nungs­ball. Im fest­lich geschmück­ten Zelt an der Ubier­straße fei­er­ten dies­mal Mit­glie­der, befreun­dete Ver­eine und Ehren­gäste, dar­un­ter frü­here Trä­ger der Jakob-Faa­sen-Pla­kette. Im Mit­tel­punkt stan­den die neuen Regi­ments­ma­jes­tä­ten für das Schüt­zen­jahr 2026/27 sowie Men­schen, die sich um Bilk und Düs­sel­dorf ver­dient gemacht haben.

Vier Stadt­or­den für Bil­ker Schützen
Den Auf­takt machte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler mit der Ver­lei­hung der Stadt­or­den. Wer aus­ge­zeich­net wurde, blieb jeweils bis zum Schluss der Vor­stel­lung offen. Die Orden erhiel­ten Lothar Arm­brus­ter (Tell-Kom­pa­nie), Richard Wachol­der (Anto­nius-Kom­pa­gnie), Roy Schif­fers (Schill’sches Korps) und Die­ter Damm (Hohen­zol­lern-Kom­pa­nie) für ihre Ver­dienste um das Bil­ker Schützenbrauchtum.

Jakob-Faa­sen-Pla­kette für Klau­dia Zepuntke
Einen beson­de­ren Moment bot die Ver­lei­hung der Jakob-Faa­sen-Pla­kette an Klau­dia Zep­untke. Der Schüt­zen­ver­ein und die Kreis­spar­kasse Düs­sel­dorf ver­ge­ben die Aus­zeich­nung seit 2010 an Men­schen, die sich um Düs­sel­dorf, das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der und die Pflege des Brauch­tums ver­dient gemacht haben. Zep­untke, frü­here Bür­ger­meis­te­rin der Lan­des­haupt­stadt, enga­giert sich auch nach ihrer Amts­zeit ehren­amt­lich, unter ande­rem für die Arbei­ter­wohl­fahrt und für soziale Pro­jekte. Schon vor ihrer poli­ti­schen Lauf­bahn war sie viele Jahre in der Senio­ren­ar­beit und in der Beglei­tung von Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen tätig. Sie ist erst die dritte Frau, die die Pla­kette erhält, nach der frü­he­ren Ober­bür­ger­meis­te­rin Mar­lies Smeets und Helma Was­sen­ho­ven. Die Ehrung erin­nert an Jakob Faa­sen, der von 1952 bis 1975 den Bil­ker Schüt­zen­ver­ein führte und von 1950 bis 1968 dem Vor­stand der Kreis­spar­kasse angehörte.

Helma Was­sen­ho­ven wird Ehrenmitglied
Helma Was­sen­ho­ven, die 2023 selbst die Pla­kette erhal­ten hatte, wurde zum Ehren­mit­glied des Ver­eins ernannt. Die Lei­te­rin des Düs­sel­dor­fer Büros zur För­de­rung Bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments ist dem Bil­ker Schüt­zen­we­sen seit vie­len Jah­ren eng verbunden.

Zwei Könige aus einem Tambourcorps
Anschlie­ßend wur­den die neuen Majes­tä­ten gekrönt. Regi­ments­kö­nig ist Chris­tian Hecker vom Regi­ments-Tam­bour­corps St. Mar­tin, der beim Schüt­zen­fest 2026 mit dem 67. Schuss die Königs­platte holte. Ihm zur Seite steht Regi­ments­kö­ni­gin Patri­cia Kun­kel. Jung­schüt­zen­kö­nig ist Fabian Schä­fer, eben­falls aus dem Tam­bour­corps St. Mar­tin, mit Köni­gin Han­nah Kam­pes. Beide Könige kom­men damit aus dem­sel­ben Corps. Das Jung­schüt­zen­paar krönte 2. Chef Ralf Gen­d­rung in locke­rer Art, das Regi­ments­paar 1. Chef Uli Mül­ler. Ver­ab­schie­det wur­den Jan Kas­pa­rek und Laura Breuer sowie die Jung­schüt­zen Leon Hal­ver und Che­yenne Lang. Für rhei­ni­sche Unter­hal­tung sorgte das Koblen­zer Duo Willi & Ernst mit Humor und viel Publikumskontakt.

Schla­ger-Früh­schop­pen zum Ausklang
Am Sonn­tag öff­nete das Fest­zelt bei freiem Ein­tritt noch ein­mal zum Schla­ger-Früh­schop­pen. Auf dem Pro­gramm stan­den Musik mit Chris DJ-Chris­men, eine Play­back­show der Bil­ker Schüt­zen, ein Musik­quiz, ein Dis­co­fox-Dance­battle, Foto­box, Gam­ing-Ecke, Kin­der­an­ge­bote und eine Tom­bola. Uli Mül­ler und seine Angie leg­ten dabei eine flotte Sohle aufs Par­kett. Für eine Über­ra­schung sorgte das Regi­ments-Tam­bour­corps St. Mar­tin mit einem selbst kom­po­nier­ten Lied, bei dem künst­li­che Intel­li­genz den Gesang unter­stützte. Vor­be­rei­tet hatte das Wochen­ende Ste­phan Ambaum mit sei­nem Orga­ni­sa­ti­ons­team. Wel­che Ideen die Orga­ni­sa­to­ren im nächs­ten Jahr aus dem Hut zau­bern, bleibt abzuwarten.

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